Suchmaschinenfreundlichkeit


Da man Websites meistens für die Öffentlichkeit erstellt, ist die Motivation groß, für mehr Zugriffe und mehr Besucher sorgen zu wollen. Dies ist durch Maßnahmen möglich, die alle unter dem Begriff Webpromotion zusammengefasst sind. Was können Sie tun, um die Anzahl der Besucher auf Ihre Webseiten zu steigern?


Der wichtigste Faktor ist die inhaltliche und formale Qualität der Website. Nur Inhalte, die interessant, wissenswert, originell oder brauchbar sind, werden nachgefragt. Websites ohne oder mit zu wenig Inhalt sind entsprechend irrelevant.


Auch das Design, d.h. die Aufmachung und Präsentation ist ein extrem wichtiges Element. Websites ohne funktionierende Navigation, ohne Übersichtlichkeit und Ausgewogenheit der platzierten Elemente bleiben, auch wenn die Informationsdichte eigentlich sehr hoch ist, unter ihren Möglichkeiten.


Der größte Teil der Webseitenbesucher findet Webseiten über Suchmaschinen. Direkteingaben der URL oder der Domain werden immer seltener.


Daher wäre es zielführend, wenn Ihre Webseiten suchmaschinenfreundlich gestaltet sind. Wenn Sie mit einem spezifischen Suchbegriff (Keyword) auf der ersten Seite der entsprechenden Suchergebnisse stehen wollen, ist es eigentlich nur nötig, die „beste Antwort” auf die Suchanfrage zu liefern.


Diese Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung gehen also zum Teil mit dem vorher genannten Punkt der Contentqualität einher. Denn: Auch Suchmaschinen haben nur eine Existenzberechtigung, wenn Sie die Suchanfragen von Usern mit relevanten Seiten beantworten können.


Daher geben sich Suchmaschinen größte Mühe, aus der schier unendlichen Masse an Websites die auszufiltern, die über ausreichend gute Usability (wir übersetzen das hier mit „Benutzerfreundlichkeit”), und über zur Suchanfrage relevanten Inhalt verfügen. Mehr dazu finden Sie >hier


Was im Sinne einer Suchmaschinenoptimierung nicht passieren darf, ist, dass eingebaute Links (Hyperlinks) auf Seiten zeigen, die nicht existieren. Suchmaschinen werten dies als schlampige (unqualifizierte) Programmierung.


Kritisch - wenn auch nicht mehr so kritisch wie zu schmalbandigen ISDN-Zeiten - ist auch die Ladezeit einer Webseite. Dies ist die Zeit die von der Anfrage des Browsers bis zum vollständigen Anzeigen der Einzelseite vergeht. Idealerweise liegen diese Seiten im Bereich von höchstens einigen Sekunden, aber durch besonders große Bilder kann die Ladezeit auch beträchtlich verlängert werden. Auch wenn DSL schnell genug für große Bilder ist, denken Sie an die Nutzer mit Mobilgeräten wie Smartphones.


Vielleicht gibt es befreundete Websites mit ähnlicher oder ergänzender inhaltlicher Ausrichtung. Sie können die Besitzer dieser Seiten kontaktieren und ihnen vorschlagen, einen Link zu Ihrer Seite anzubringen. Dies ist eine inzwischen gewohnte Praxis und nennt sich Linktausch. Im Gegenzug wird Ihr Linkpartner erwarten, dass auch Sie eine Website von ihm auf Ihrer Site als Link repräsentieren.


Die Einrichtung und der Betrieb einer eigenen Website ist ein immer andauernder Prozess. Websites sind nie fertig. Im Gegenteil: Gute Websites leben von einer permanenten Verbesserung und Aktualisierung der Inhalte. Letzteres hat sogar eine eigene Gattung hervorgebracht, die Weblogs, gewöhnlich auch Blogs genannt. Dies sind mit hoher Frequenz aktualisierte und ergänzte Websites, die sich in der Regel einem Thema mit großem Engagement widmen und dabei gelegentlich erstaunlich viel zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen können.


In diesem Zusammenhang: