Vermittlung aktueller Informationen


Zu den Websites, die Informationen vermitteln wollen, zum Beispiel Nachrichtenseiten, gehören auch die Onlinependants von Zeitungen, Zeitschriften, Fernseh- und Radiosendern, die ihren Wirkungskreis ins Web ausgedehnt haben. Dabei sind es nicht nur große Magazine wie „Der Spiegel” oder „Süddeutsche”, die mit großem Aufwand Websites betreiben, sondern auch kleine regionale Veranstaltungsmagazine und verstärkt Magazine, die nur online erscheinen.


Auch Veranstalter von kulturellen Veranstaltungen, Parties und anderen Events veröffentlichen Termine und Hintergrundinformationen zu der Veranstaltung, oft gekoppelt mit der Möglichkeit, Tickets im Vorverkauft zu beziehen oder zumindest zu reservieren.


Ein spezieller Typus einer Website ist das Weblog (Blog), das stark durch die Motivation einzelner Personen oder kleinerer Personengruppen angetrieben wird. Ein Blog lebt durch die Aktualität der Beiträge. Deswegen sind die Seiten eines Blogs auch grundsätzlich in zeitlicher Reihenfolge organisiert. Es gibt aber auch Blogs, die stärker als andere in verschiedene Themenbereiche oder Kategorien zerfallen. Dennoch ist es das Merkmal eines Blogs, dass neue Beiträge oben stehen, ältere unten und ganz alte in ein Archiv verschoben werden.


Wesentlich ist bei einem Blog auch, dass Beiträge des Betreibers durch andere Nutzer kommentiert werden können. Oft entwickeln sich lange Diskussionen, die sich dann an einem Thema entzünden.


Blogs generieren ihren Traffic durch eine recht treue Nutzerschaft, die aus eigenem Antrieb immer mal wieder den Blog besucht, um zu sehen, ob es etwas Neues gibt. Oder man lässt sich über die RSS-Feeds informieren, die zum Beispiel in die Mailsoftware eingebunden werden können und zumindest die Überschrift und oft auch eine kurze Zusammenfassung der neusten Blogartikel zeigt.


Von der Aktualität getriebene Websites wie Blogs oder Nachrichtenseiten kann man nur mit Software realisieren, die auf einer Programmiersprache wie PHP und einer Datenbanklösung wie MySQL aufbauen. Zu aufwändig wäre es, ständig den HTML-Code der Seite ändern zu wollen. Daher setzt man auf einen Rahmen, der stabil bleibt und füllt variable Plätze mit aktuellem Inhalt, der von den Beitragslieferanten wie den Redakteuren oder Autoren gesondert eingegeben wird, ohne dass diese sich über die Darstellungsweise (das Design und Layout der Seite) Gedanken machen müssen. Dieses Segment ist die Domäne der Content Management Systeme.


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