Wie definieren Sie „Erfolg” im Web?


Aufbau einer Website

Es gibt viele Gründe, warum man eine Website erstellt. Genau so vielfältig sind die Ziele, die man damit verfolgt. Wenn wir also von Erfolg sprechen, operationalisieren wir dies als Zielerreichung. Den Grad der Zielerreichung können wir im Web - anderes als bei vielen anderen, traditionellen Kommunikationsmitteln und Medien - direkt messen, indem wir Kriterien finden, deren Ausprägung Aufschluss über die Zielerreichung geben.


Nehmen wir an, Ziel unserer Website ist es, für eine Dienstleistung viele Menschen zu interessieren, die sich dann weitere Informationen zu dieser Dienstleistung wünschen. In diesem Beispiel wird man eine Website aufsetzen, die die Dienstleistung ausführlich erklärt und ein Kontaktformular anbietet, mit der der User mit dem Anbieter der Dienstleistung in Verbindung treten kann. Nun können wir als Kriterium für die Zielerreichung festlegen, dass die Anzahl der ausgefüllten Kontaktformulare pro Zeiteinheit (Woche, Monat etc.) ein zuverlässiger Indikator dafür ist, wie gut die Website ihr Ziel erreicht.


Ein anderes Ziel kann es sein, möglichst viele Menschen für eine Idee zu begeistern. Solche Ziele werden oft von gemeinnützigen Vereinen oder ähnlichen Organisationen verfolgt. Hier wäre vielleicht die Anzahl der Seitenzugriffe oder Seitenbesucher ein verlässlicher Indikator für die Zielerreichung der Website.


Sie sehen, es gibt harte und weiche Ziele. Erfolgskriterien, die so eindeutig sind, dass sie quantitativ erfasst und idealerweise auch noch in eine monetäre Größe umgerechnet werden können, nennt man gemeinhin „harte Kriterien”. Als Kontrast dazu sind „weiche Kriterien” auf direkte Art und Weise weniger gut quantitativ erfassbar sind. In diese Kategorie gehören vielleicht solche Kriterien wie „Bekanntheit”, „Image” oder „Vertrauen”. Um solche Kriterien zu messen, müsste man andere Formen der Erhebung wählen.


Es haben sich einige gängige Kriterien herauskristallisiert, die als Erfolgsindikator gelten und mit Einschränkungen Webseiten übergreifend vergleichbar sind:


  • - Anzahl der Besucher (Visitors)
  • - Anzahl der Seitenaufrufe (Pageviews)
  • - Besuchsdauer
  • - Herkunft der Besucher
  • - Anzahl der Klicks
  • - Anzahl der Konversionen

Aus diesen grundsätzlichen Metriken lassen sich viele Relationen ableiten. Üblich und häufig verwendet sind die folgenden:


  • - Anzahl der Seiten pro Besucher
  • - Anzahl der Besuchsdauer pro Seite und pro Besucher
  • - Herkunft der Besucher, aufgeteilt nach externen Links, Social Media Mentions, Suchmaschinentreffern und Direkteingabe
  • - Klickrate pro Link (Anzahl der Klicks bezogen auf alle Besucher eine spezifischen Einzelseite)
  • - Konversionsrate (Anzahl der Konversionen bezogen auf alle Besucher)

In diesem Zusammenhang: