Werden zum Brexit 300.000 .eu-Domains gelöscht?

Brexit eu Schriftzug

Brexit auf Domainebene: In einem neuen Vorschlag der Europäischen Kommission werden nun politisch gewollte Veränderung für den Betrieb der .eu-Domain angerissen. Ein wichtiger Punkt dabei ist, wie mit Domainnamen unter der Top Level Domain .eu nach dem Austritt Groß Britanniens aus der Europäischen Union verfahren werden soll. Auch gemäß der aktuellen Registrierbedingungen verlieren .eu-Domaininhaber im vereinigten Königreich ihren Anspruch auf so eine Domain.
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Facebook sperrt Seiten, um Propaganda und Fake News zu bekämpfen

„Inauthentic coordinated behavior“ ist der Facebook-Sprech für Fake News und Fake Seiten, Fake Gruppen und Fake Profile, die miteinander verbunden sind und interagieren. Mit  einer offenbar größer angelegten Initiative versucht das soziale Netzwerk aktuell, diesem Missbrauch entgegen zu treten.
In seinen Newsroom Blog hat Facebook davon berichtet, 652 Seiten, Gruppen und Accounts gesperrt zu haben, die aus dem Iran heraus über verschiedene Dienste im mittleren Osten, Südamerika, den USA und Groß Britannien agierten.
Wir fragen uns, bekommt man das Problem in den Griff und betrifft es auch die eigentlichen Träger von Informationen, als Zielseiten, deren Inhalte ja oft geteilt werden?
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DSGVO: Leben im Web nach dem 25.Mai 2018

Aufmerksamen Zuhörern ist aufgefallen: Es gab da nun eine dreiwöchige Pause mit unseren Podcast-Episoden (auch wir waren mit der Datenschutzgrundverordnung beschäftigt).
Nun, Tage und auch schon einige Wochen nach dem Tag, als die DSGVO endgültig rechtskräftig wurde, können wir im Prinzip feststellen, dass das Leben eigentlich noch so ist wie vor dem 25.5.2018. Dies ist auch Thema in Episode 38 im goneo Webmacher Podcast.

Der goneo Webmacher Podcast erscheint auch in iTunes und auf Stitcher. Eine Alternative ist ein Abo per RSS. Bitte bewerte diesen Podcast (mit fünf Sternen auf iTunes).
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Neuer Titel für goneo-Podcast: Der Webmacher-Podcast (Episode 35)

Neuerung im goneo Podcast: Bisher sprachen wir vom „Webhosting-Podcast“. Nun machen wir den „Webmacher-Podcast“ daraus.
Der Grund: Webhosting-Nutzer vereinigen zwar oft den Techniker, Content-Ersteller und Marketer in einer Person, dennoch deutet „Webhosting“ eher auf die technischen Aspekte hin. „Webmacher“ trifft es besser: Das ist jemand, der eine Website aufbaut, betreibt, mit Content füllt und vermarktet. Und genau dies sind die typischen Themen im goneo-Podcast: Ein kostenloses Audioinformationsangebot für alle, die Erfolg im Web generieren wollen.
In der neuen Episode geht es um Domains. Wir greifen die Frage auf, warum Domain auch angesichts der Bedeutung von Social Media und Apps auf den Smartphone immens wichtig bleiben.

 
goneo Podcast auf iTunes
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Verisign-Report: 0,9 Prozent mehr registrierte Domains weltweit

Vor kurzem ist der neue „Verisign Domain Brief“ erschienen, ein Bericht, der sich mit der Entwicklung von Domainnamen beschäftigt. Das Unternehmen, das die Top Level Domains .net und .com betreibt, gilt als eines der Schwergewichte im Markt globaler Domains. Der vierteljährlich erscheinende „Domain Brief“ ist Teil einer Transparenzinitiative und enthält Registrierzahlen globaler und länderspezifischer Top Level Domains („Domainendungen“).
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Europäische Datenschutzgrundverordnung und Domain-Whois: Es muss sich etwas ändern

Wenn im Mai 2018 die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt, wird dies auch Auswirkungen auf die Whois-Abfrage für registrierte Domainnamen haben. Darüber haben wir hier im Blog bereits berichtet.
Die ICANN als zuständige Organisation, die den Betrieb des weltweiten Domain Name Systems verantwortet, wollte und musste sich Gedanken machen, wie beide Prinzipien, Identifizierbarkeit einerseits und Datenschutz andererseits, miteinander harmonieren können.
Jetzt liegen drei Vorschläge auf dem Tisch, die die ICANN per Webinar erläutern will.
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Offenes Domain-Whois und Europas Datenschutzgrundverordnung – mal sehen, wer gewinnt

Ab 25.Mai 2018 greift die Europäische Datenschutzgrundverordnung in den Ländern Europas. Bisher gehört es zu den Regularien der ICANN, dass bei der Registrierung eines Domainnames unter einer generischen Top Level Domain wie .com, .net. oder .org personenbezogene Daten über den Registrar an die Registry übermittelt werden müssen.
Mittels einer Whois-Abfrage – und dies war bisher so gewollt – kann jeder Informationen wie den administrativen Kontakt (Admin-C) mit Namen, Adresse und Mailadresse abrufen. Juristen bezweifeln, dass dies weiter unverändert so gehandhabt werden kann.
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