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WordCamp Europe 2024: Highlights aus Turin

wordpress turin 2024

Das WordCamp Europe im Juni 2024 in Turin (Italien) war für die europäische WordPress-Community ein großer Erfolg. Es hat wieder gezeigt, warum WordPress die Nummer eins unter den Content-Management-Systemen ist: Von inspirierenden Keynotes bis hin zu tiefgehenden Sessions – es war für alle etwas dabei.

Hier gebe ich euch einen ersten Überblick über die Highlights und die wichtigsten Aussagen von Matt Mullenweg in seiner Keynote, auf die viele gewartet hatten. Der Saal war proppenvoll.

Die WCEurope, wie das Event abgekürzt und als Hashtag hieß, auf Instagram:

https://www.instagram.com/wceurope
https://www.instagram.com/stories/highlights/18274565803090720/

Matt Mullenwegs Keynote

Matt Mullenweg, der Mitbegründer von WordPress und CEO von Automattic, erwähnte das Contributor Mentorship Program. Bereits 55 Absolventen hätten das Programm schon durchlaufen und es ermutigt neue Mitwirkende, sich in die WordPress-Community einzubringen. Teilnehmer berichten von gesteigertem Selbstvertrauen bei der Beitragserstellung.

Auch der Contributor Day ist für Matt wieder eine Erwähnung wert: Über 800 Teilnehmer haben an wichtigen Projekten gearbeitet, darunter Übersetzungen und neue Projekte wie MySQL- und SQLite-Export.

Translate Live ist ein neues Tool, das es ermöglicht, Plugins und Themes direkt im Kontext zu übersetzen.

Auch das Data Liberation Project gibt es noch. Ziel ist es, Daten aus proprietären Plattformen zu befreien (ursprünglich war von Bildern und Grafiken die Rede). Bisher hat es wohl wenig Fortschritt gegeben, Matt sieht aber großes Potenzial für Beiträge aus der Community.

Verbesserungen bei WordPress zu WordPress Migration: Hier geht es darum, die Migration von WordPress-Sites zu vereinfachen und zu verbessern, um den Prozess reibungsloser zu gestalten.

Der WordPress Playground bietet eine Technologie, die eine private, lokale Sandbox für WordPress-Sites im Browser ermöglicht, wodurch der 5-Minuten-Installationsprozess zu einem 5-Sekunden-Setup wird. Der Playground wird als eine der größten Innovationen seit der Einführung von Aktionen und Filtern in WordPress betrachtet. Es ermöglicht das schnelle Klonen und lokale Testen von Websites und erleichtert so den Support.

wordpress playground
Der WordPress Playground – ideal zum Ausprobieren von Themes, Plugins mit unterschiedlichen PHP Releases.

WordPress 6.6 bringt Rollbacks für automatische Updates sowie zahlreiche Verbesserungen bei Gutenberg, einschließlich eines neuen Rastersystems und Leistungssteigerungen.

Zoom Out View in Gutenberg ist eine neue Funktion zur vereinfachten Seitenkomposition und -anordnung.

Speed Build Challenge ist ein Wettbewerb, bei denen Teilnehmer versuchen, schnell Websites mit Gutenberg zu erstellen. Das klang eher Fun.

Neue Kernprinzipien

Matt nennt Kernprinzipien für die Zukunft. Man darf sie ernst nehmen. In Sachen Gutenberg hat sich die WordPress-Welt daran gehalten. Sie bilden eine Art Richtschnur für die nächsten Monate bis Jahre, was die WordPress-Weiterentwicklung angeht.

  • Einfachheit und Intuition für einfache Aufgaben, aber auch Komplexität für fortgeschrittene Benutzer ermöglichen.
  • Dynamische und interaktive Websites fördern.
  • Dokumentation sollte leicht editierbar sein, wie ein Wiki.
  • Foren und Community-Interaktionen fördern.
  • Bessere Vorschau- und Analysetools für Themes und Plugins bereitstellen.
  • Mehr Feedback-Schleifen in das System integrieren, um die Qualität zu sichern.
  • Core sollte meinungsstark und eigenwillig bleiben.
  • Alle, die an WordPress arbeiten, sollten es auch selbst nutzen.
  • Nähe zu den Endnutzern bewahren, indem man Support leistet und an Events teilnimmt.

Bemerkenswert ist außerdem, dass WordPress wieder wächst. Nach einer Phase der Stagnation verzeichnet WordPress wieder Zulauf.

Sessions

Neben der Keynote von Matt Mullenweg gab sehr zahlreiche und spannende Sessions, die verschiedene Aspekte von WordPress und der Webentwicklung abdeckten. Hier sind zunächst einige der Highlights. Genauere Berichte liefern wir in den nächsten Tagen nach.

  • WordPress Playground – Use WordPress Without a Server von Adam Zieliński: Eine Einführung in die Nutzung von WordPress ohne Server, präsentiert von dem Erfinder des WordPress Playgrounds.
  • Accessibility Testing Workshop von Amber Hinds: Das war ein Workshop zur Verbesserung der Barrierefreiheit von WordPress-Websites.
  • Practical Techniques for Sustainable Web Development with WordPress von Bjarne Oldrup hat sich mit der Nachhaltigkeit im Webdesign beschäftigt und mit der Frage, wie man WordPress umweltfreundlicher gestalten kann.
  • Keyword Research 101: Uncover Keywords That Bring You Digital Success von Camille Cunningham lieferte den Zuhörern und -hörerinnen Grundlagen der Keyword-Recherche für digitale Erfolge.
  • Digital and Linguistic Accessibility Techniques and Strategies for Deaf People: Chiara Pennetta und Elena Panciera präsentierten Strategien zur Verbesserung der digitalen und sprachlichen Barrierefreiheit.
  • How Open Source Is Key To WordPress’ Success. Hier hob Carlo Piana die Bedeutung von Open Source für den Erfolg von WordPress hervor.
  • Crafting an App with the Site and Block Editor: A Comprehensive Case Study von Flavia Bernárdez Rodríguez ist eine Fallstudie zur Erstellung einer App mit dem Site- und Block-Editor.
  • Fixing the Ladder: Getting More Women into Leadership at WordPress Businesses von Dee Teal und Siobhan McKeown: Hier ging es um Strategien zur Förderung von Frauen in Führungspositionen in der WordPress-Community.
  • SEO and Development: How to Avoid Friction: Montserrat Cano gab viele Tipps zur Vermeidung von Reibungen zwischen SEO und Webentwicklung.

Das waren nur einige der vielen informativen und inspirierenden Sessions, die auf dem WordCamp Europe 2024 angeboten wurden.

Fazit

Das WordCamp Europe 2024 in Turin hat klar gezeigt, wie lebendig und innovativ die WordPress-Community ist. Die Keynote von Matt Mullenweg und die zahlreichen Sessions haben uns viele neue Ideen und Anregungen gegeben, wie wir unsere WordPress-Websites verbessern und die Community weiter stärken können. Eine nette Afterparty gab es auch 🙂

Wir freuen uns schon auf das nächste WordCamp und sind gespannt, welche neuen Entwicklungen uns erwarten! Außerdem: Die Version 6.6 steht schon in den Startlöchern. Eine Beta kannst du schon mal testen (z.B. mit dem Playground).

Wie kannst du mit einer Website echtes Geld verdienen?

Ein moderner Schreibtisch mit einem Laptop, auf dessen Bildschirm verschiedene Icons wie ein Einkaufswagen, ein Blog-Symbol, ein Dollarzeichen und ein Buch (für Online-Kurse) zu sehen sind. Auf dem Schreibtisch sind auch Notizbücher, ein Stift und eine Tasse Kaffee platziert. Im Hintergrund ist ein Whiteboard mit einer Skizze oder Mindmap, die verschiedene Monetarisierungsstrategien darstellt.

Wir sind überzeugt, dass auch heute eine gut gestaltete und strategisch ausgerichtete Website eine hervorragende Möglichkeit ist, um im oder mit dem Internet Geld zu verdienen.

Kürzlich haben wir uns im Team zusammengesetzt und einige Methoden aufgeschrieben, wie es möglich ist, eine Online-Präsenz zu monetarisieren.

In diesem Beitrag stellen wir dir verschiedene Ansätze vor. Einige sind recht einfach und naheliegend, andere sind komplexer, benötigen mehr Zeit und eine steilere Lernkurve. Lass uns gemeinsam herausfinden, welche Möglichkeiten es gibt und wie du diese umsetzen kannst.

Worum geht’s?

Die Monetarisierung von Websites ist ein sehr vielschichtiges Thema, das viele Variationen bietet. Egal ob du Blogger, E-Commerce-Anfänger, Kreativer oder Selbstständiger bist – eine Website kann als solide zusätzliche Einnahmequelle dienen oder dein Businessmodell überhaupt erst ermöglichen.

Die Relevanz und die Vorteile, eine Website zur Einnahmeerzielung zu nutzen, sind enorm, Social Media hin oder her. In diesem Beitrag wollen wir dir einen systematischen Überblick über verschiedene Monetarisierungsmodelle geben. Das haben wir auch nicht erfunden. Man braucht nur durch das Web zu surfen und mit wachem Auge analysieren, was all die Webseitenbetreiber mit einer Website tun, um Geld zu verdienen.

E-Commerce-Modelle

Onlineshop aufsetzen

Ein eigener Onlineshop ist eine der direktesten Methoden, um mit einer Website Geld zu verdienen. Hier kannst du physische oder digitale Produkte direkt an deine Kunden verkaufen. 

Ein kleiner Disclaimer: Einfach ist dies jedoch nicht und von alleine läuft es auch nicht. Aber du kannst mit WordPress in Kombination mit WooCommerce starten, um Erfahrungen zu sammeln, ohne große finanzielle Risiken einzugehen. Mit goneo ist dies auch sehr günstig möglich.

Einige technische Kenntnisse sind dennoch vonnöten. Wichtiger noch sind die vielen rechtlichen Aspekte beim direkten Online-Produktvertrieb zu beachten.

Vorteile:

  • Direkte Kontrolle über deine Produkte und Preise
  • Möglichkeit, eine starke Marke aufzubauen
  • Flexibilität in der Gestaltung und im Marketing

Herausforderungen:

  • Anfangsinvestitionen für Lagerbestand und Website-Setup
  • Viele rechtliche Bedingungen und allerlei Auszeichnungspflichten, die beachtet werden müssen – informiere dich, zum Beispiel bei einer IHK wie dieser hier.
  • Logistik, Kunden- und Versandmanagement

Beispiele:

Sieh dich um. Erfolgreiche Onlineshops jeder Größenordnung zeigen, wie vielfältig und profitabel ein eigener Shop sein kann, besonders in einer Nische.

👉🏼 Starte klein! Verkaufe zuerst Produkte, die du bereits besitzt, selbst herstellst oder leicht beschaffen kannst. Nutze Plattformen wie WordPress mit WooCommerce, die dir den Einstieg erleichtern und dir helfen, deine Produkte zu verwalten.

Quelle Eurostat
Quelle: Statistisches Bundesamt und Eurostat. Datenstand 12.02.2024. Weitere Fakten zur Digitalisierung und Internetnutzung in Europa in der Eurostat Datenbank.

Dropshipping

Dropshipping ist ein E-Commerce-Modell, bei dem du Produkte verkaufst, ohne diese selbst zu lagern. Stattdessen übernimmt ein Drittanbieter die Lagerung und den Versand.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Wähle eine Nische, die dich interessiert und in der du dich auskennst.
  2. Finde zuverlässige Dropshipping-Anbieter, z.B. über Plattformen wie AliExpress oder Oberlo.
  3. Erstelle deine Website, z.B. mit WooCommerce.
  4. Integriere die Produkte des Anbieters in deinen Shop.
  5. Vermarkte deine Website und Produkte über Social Media, Google Ads oder Influencer-Marketing.
Mit der Website Geld verdienen: Dropshipping.
Dropshipping ist ein E-Commerce-Geschäftsmodell, bei dem du Produkte in deinem Onlineshop anbietest, ohne diese selbst zu lagern. Sobald ein Kunde eine Bestellung aufgibt, leitest du diese an einen Drittanbieter oder Lieferanten weiter, der das Produkt direkt an den Kunden versendet.

Vorteile:

  • Geringe Anfangsinvestitionen
  • Kein Lagerbestand notwendig

Nachteile:

  • Geringere Gewinnmargen
  • Abhängigkeit von Drittanbietern.
  • Lange Lieferzeiten für Kunden, die du wenig kontrollieren kannst

👉🏼 Teste verschiedene Produkte und analysiere, welche am besten verkauft werden. Optimiere deinen Shop kontinuierlich basierend auf Kundenfeedback und Verkaufszahlen. Nimm dir Zeit für eine Lernkurve ohne die es nicht geht.

Content-Monetarisierung

Einen Blog monetarisieren

Ein Blog bietet zahlreiche Monetarisierungsmöglichkeiten, von Affiliate-Marketing über gesponserte Beiträge bis hin zu Display-Werbung.

Möglichkeiten

  • Affiliate-Marketing: Verdiene Provisionen durch das Bewerben von Produkten anderer Unternehmen. Melde dich bei Affiliate-Netzwerken wie Amazon Associates oder Awin an.
  • Gesponserte Beiträge: Lass dich für das Schreiben von Beiträgen über bestimmte Produkte oder Dienstleistungen bezahlen. Suche aktiv nach Kooperationen mit Marken, die zu deinem Blogthema passen.
  • Display-Werbung: Nutze Plattformen wie Google AdSense, um Anzeigen auf deinem Blog zu schalten und pro Klick oder Impression Geld zu verdienen.

Tipps

  • Wähle die Monetarisierungsmethode, die am besten zu deinem Blogthema und deiner Zielgruppe passt.
  • Optimiere deine Inhalte für Suchmaschinen (SEO), um mehr Traffic zu generieren.

Beispiel

Ein Reiseblogger könnte Affiliate-Links zu Reiseausrüstungen einbinden, gesponserte Beiträge über Destinationen schreiben und Google AdSense nutzen, um durch die hohe Besucherzahl Einnahmen zu erzielen.

👉🏼 Erstelle hochwertige und nützliche Inhalte, die deine Leser gerne teilen. Baue eine treue Leserschaft auf, die regelmäßig auf deinen Blog zurückkommt.

Review- und Preisvergleichsseiten

Diese Seiten bieten Nutzern wertvolle Informationen und können durch Affiliate-Links und Werbeanzeigen monetarisiert werden.

Nutzen und Aufbau

  • Nutzen:
    Hilfreiche Informationen und Vergleiche für Nutzer
  • Aufbau:
    Erstelle eine strukturierte und benutzerfreundliche Website, die verschiedene Produkte oder Dienstleistungen vergleicht. Nutze Tools wie WP Review für WordPress, um Bewertungen und Vergleiche zu integrieren.

Beispiel

Eine Website, die verschiedene Hosting-Anbieter vergleicht, könnte durch Affiliate-Links Einnahmen generieren, wenn Nutzer sich über die Links anmelden.

👉🏼 Wähle eine Nische, in der du dich gut auskennst und die genügend Produkte für Vergleiche bietet. Sei transparent und ehrlich in deinen Bewertungen, um das Vertrauen deiner Besucher zu gewinnen.

Dienstleistungsbasierte Modelle

Portfolio-Website

Ein Portfolio dient als Showcase für deine Dienstleistungen und kann dir helfen, neue Kunden zu gewinnen. Sorge dafür, dass Interessenten einfach und schnell Kontakt zu dir herstellen können, eventuell per Formular, Telefon oder Chat.

Beispiele

Erfolgreiche Freelancer und Agenturen nutzen Portfolio-Websites, um ihre Arbeiten zu präsentieren und Kundenanfragen zu generieren. Ein Grafikdesigner könnte seine besten Arbeiten zeigen und Kontaktmöglichkeiten anbieten.

👉🏼 Gestalte deine Portfolio-Website professionell und übersichtlich. Betone deine besten Arbeiten und füge Kundenbewertungen hinzu, um dein Vertrauen und deine Glaubwürdigkeit zu stärken.

Online-Kurse und Memberships

Der Verkauf von Online-Kursen und der Aufbau eines Membership-Bereichs für exklusiven Content sind großartige Möglichkeiten zur Monetarisierung.

Erstellung und Verkauf

  • Erstellung: Entwickle hochwertige und informative Kurse zu einem Thema, in dem du Experte bist. Nutze Tools wie Teachable oder Thinkific.
  • Verkauf: Nutze deine Website, um die Kurse zu vermarkten. Biete kostenlose Probekurse an, um potenzielle Kunden zu überzeugen.

Beispiel

Ein Fotograf könnte einen Kurs über Bildbearbeitung anbieten und zusätzlich exklusive Tutorials in einem Membership-Bereich bereitstellen.

👉🏼 Erstelle einen detaillierten Kursplan und produziere hochwertige Videos und Materialien. Biete Mehrwert durch regelmäßige Updates und exklusive Inhalte für Mitglieder.

Spezialisierte Blogs und Nischenwebsites

Ernährung/Food Blog

Monetarisierung:
Durch Rezepte, Kooperationen mit Lebensmittelmarken und den Verkauf eigener Produkte wie Kochbücher oder Küchenaccessoires.

Beispiel:
Ein Food-Blogger könnte exklusive Rezepte anbieten und Partnerschaften mit Küchengeräteherstellern eingehen.

👉🏼 Teile einfache, aber leckere Rezepte, die deine Leser nachkochen können. Nutze Social Media, um deine Rezepte zu verbreiten und neue Leser zu gewinnen.

Fashion/Affiliate Blog

Nutzung: Affiliate-Links und gesponserte Beiträge sind hier die Hauptmonetarisierungsstrategien.

Beispiel: Ein Modeblogger bzw. eine Bloggerin könnte Outfits vorstellen und Links zu den Kleidungsstücken einfügen, über die Leser die Produkte kaufen können.

👉🏼 Halte dich über aktuelle Modetrends auf dem Laufenden und erstelle ansprechende Bilder und Videos, die deine Leser inspirieren.

Travel Blog

Einnahmequellen: Reisepartnerschaften und Affiliate-Marketing sind hier besonders effektiv.

Beispiel: Ein Reiseblogger könnte Partnerschaften mit Reiseagenturen eingehen und Affiliate-Links zu Reiseausrüstungen und Unterkünften einfügen.

👉🏼 Teile authentische Reiseerfahrungen und nützliche Tipps. Nutze Social Media, um deine Reiseabenteuer zu dokumentieren und eine treue Leserschaft aufzubauen.

DIY und Fotografie Blog

Verkauf: Selbstgemachte Produkte oder Fotografie-Dienstleistungen können hier angeboten werden.

Beispiel: Ein DIY-Blogger könnte Anleitungen für Bastelprojekte teilen und eigene Kreationen über einen Onlineshop verkaufen.

👉🏼 Zeige Schritt-für-Schritt-Anleitungen und inspirierende Projekte. Biete Workshops oder personalisierte DIY-Kits an.

Wellness/Beauty Blog

Kooperationen: Kooperationen mit Marken und der Verkauf eigener Produkte bieten hier gute Einnahmemöglichkeiten.

Beispiel: Ein Beauty-Blogger könnte Pflegeprodukte testen und darüber schreiben, während er Affiliate-Links einfügt und eigene Beauty-Produkte verkauft.

Impuls: Teile ehrliche und detaillierte Produktrezensionen. Erstelle Tutorials und Pflegeroutinen, die deinen Lesern helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Finance Blog

Monetarisierung: Beratungsdienste und Affiliate-Links zu Finanzprodukten sind hier besonders lukrativ.

Beispiel: Ein Finanzblogger könnte Anleitungen zur Finanzplanung bieten und Affiliate-Links zu Finanzprodukten einfügen.

👉🏼 Biete wertvolle Tipps zur Finanzplanung und Investition. Nutze Grafiken und Diagramme, um komplexe Themen verständlich zu machen.

Weitere Einnahmequellen

Podcast

Monetarisierungsstrategien: Sponsoring und Merchandise-Verkauf sind hier die gängigsten Methoden.

Beispiel: Ein Podcaster könnte Sponsoren finden, die zu den Themen des Podcasts passen, und Merchandise wie T-Shirts oder Tassen verkaufen. Inzwischen lassen sich Podcasts auch mit Abomodellen direkt monetarisieren.

👉🏼 Baue eine loyale Hörerschaft auf und biete wertvolle Inhalte. Nutze Social Media, um deinen Podcast zu promoten und neue Hörer zu gewinnen.

Fitness Online-Kurse

Erstellung und Verkauf: Entwickle Trainingsprogramme und verkaufe diese über deine Website.

Beispiel: Ein Fitnessblogger könnte einen Kurs zur Gewichtsabnahme oder Muskelaufbau anbieten und über seine Website verkaufen.

👉🏼 Biete kostenlose Probekurse an und zeige Erfolgsgeschichten deiner Kunden. Nutze Videos, um die Übungen anschaulich zu erklären.

Forum

Aufbau: Erstelle eine Community und generiere Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und Werbung.

Beispiel: Ein Forum für Hobbygärtner könnte durch Mitgliedsbeiträge und Werbeanzeigen von Gartencentern Geld verdienen.

👉🏼 Baue eine aktive und engagierte Community auf. Biete exklusive Inhalte und Rabatte für Mitglieder an.

Fazit

Die Möglichkeiten zur Monetarisierung einer Website sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Ob durch E-Commerce, Content-Monetarisierung oder dienstleistungsbasierte Modelle – es gibt zahlreiche Wege, wie du mit deiner Website echtes Geld verdienen kannst. Wähle die passende Methode aus und setze diese konsequent um. Weitere Ressourcen und individuelle Beratung findest du auf unserer Website.

Aber hüte dich vor Übereifer. Du wirst nicht reich über Nacht. Ein Webprojekt benötigt Aufmerksamkeit, Energie und anhaltende Motivation – wie alle anderen Projekte, die erfolgreich werden sollen, auch.

Call-to-Action: 
Motiviere dich selbst, die vorgestellten Methoden weiter zu erkunden und die ersten Schritte zur Monetarisierung deiner Website zu unternehmen. Besuche unsere weiteren Blogbeiträge und Tutorials unter Know How.

Wir hoffen, dass dieser Beitrag dir wertvolle Einblicke und praktische Tipps bietet, um mit deiner Website erfolgreich Geld zu verdienen!

Domain und Webhosting: Was ist der Unterschied?

Domain und Webhosting

Wer sich zum ersten Mal damit beschäftigt, eine eigene Website zu erstellen, stößt auf einige Begriffe wie Domainregistrierung und Webhosting. Beide Begriffe haben etwas miteinander zu tun, gleichbedeutend sind sie nicht.

Eine Website braucht einen Namen, damit man sie mit dem Browser aufrufen kann. Dies ist der Domainname, also zum Beispiel www.goneo.de.

Nur einen Domainregistrierung zu registrieren, reicht nicht. Damit hast du noch keine Website. Umgekehrt wird eine Website kaum jemand finden, wenn diese nicht mit einem guten Domainnamen erreichbar ist.

Das heißt: Domain und Webhosting sind zwei verschiedene Dinge, doch beide sind wichtig, um eine Website zu erstellen und zu betreiben.

Viele beschreiben einen Domainnamen als die digitale Identität einer Website. Das klingt hochtrabend, aber die Unterscheidung ist recht einfach:

  • die Domain es den Internetnutzern, deine Website leicht zu finden.
  • Das Webhosting ist dafür zuständig, deine Website-Daten zu speichern und im Word Wide Web (www) bereitzustellen, wenn jemand mit dem Browser sie aufrufen möchte.

Lass uns das genauer betrachten.

Was ist ein Domainname und wozu braucht man ihn?

Ein Domainname hilft Benutzern dabei, deine Website leichter zu finden, anstatt die Internetprotokoll-Adresse (IP-Adresse) verwenden zu müssen. Anders ausgedrückt: Domainnamen gibt es für Menschen. Computer kämen gut ohne sie zurecht. Sie brauchen nur die IP-Adresse.

Ein einfaches Beispiel: Der Domainname für goneo lautet „www.goneo.de“. Die tatsächliche Webadresse (eben die IP-Adresse, wobei IP die Abkürzung für Internet Protocol ist) besteht jedoch aus einer mehrteiligen numerischen Zeichenfolge, zum Beispiel 82.100.220.167.

Wenn eine Website mit einer Domain aufgerufen wird, muss im Hintergrund schnell nachgesehen werden, welcher IP-Adresse dieser Domainname zugeordnet ist. Das erledigt das Domain Name System.

Dank des Domain Name Systems (DNS) kann man als User einen lesefreundlichen Domainnamen eingeben, an den man sich auch erinnern kann, um eine gewünschte Website aufzurufen. Ein idealer Domainname kommuniziert deine Marke, deinen Vereinsnamen oder deine Idee, ist nicht zu lange oder kompliziert und einfach zu merken.

Ein guter Domainname verleiht deiner Website genau diese Identität und damit auch eine gewisse Glaubwürdigkeit. Das funktioniert nicht nur mit Webseiten so, sondern auch mit E-Mail-Adressen. Der Teil nach dem @-Zeichen ist ein Domainnname.

Der DNS-Server mit den Informationen zur IP-Adresse wird dann an den Browser zurück übermittelt. Damit kann der Browser die Daten der Website vom Hosting-Server anfordern. Erst wenn der Server Daten der Website zurücksendet, verwandelt der Browser diese in eine benutzerfreundliche Webseite. Das alles muss in weniger als einer halben Sekunde passieren.

Eine Domain ist mehrteilig aufgebaut. Auf der rechten Seite des Domainnamens steht die Top-Level-Domain, also zum Beispiel „.de“ oder „.com“.

Der Second Level, also links vom Punkt vor der Top Level Domain, ist an sich frei wählbar. Wichtig ist nur, dieser Domainname ist noch nicht belegt. Die Domainamen müssen einzigartig sein, sonst funktioniert die Zuordnung nicht. Daher werden Domainamen registriert, und zwar von Vergabestellen, die darauf achten, dass jeder Domainname nur einmal existiert. Es gibt viele Vergabestellen (wie die Denic in Deutschland, die für .de zuständig ist), schließlich gibt es auch viele Domainendungen, professionell ausedrückt: Top Level Domains.

ℹ️ So funktioniert eine Domainregistrierung.

Ablauf einer Domainregistrierung

Was ist dann Webhosting und wie funktioniert es?

Webhosting ist ein Angebot, das dir hilft, eine Webanwendung oder Website im Internet zu betreiben. Nach einer Anmeldung bei einem Hosting-Dienst wie goneo mietest du Speicherplatz auf einem physischen Server, auf dem dann deine Daten und Dateien gespeichert werden. So können dann andere User mit Geräten wie einem Smartphone, Tablet oder Notebook die bereit gestellten Informationen abrufen oder auch Usereingaben empfangen, die dann von deiner Webanwendung weiterverarbeitet werden.

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🆕Webmail Plus: Synchronisiere Kontakte und Termine nun auch mit Cal- und CardDAV

Mit goneo Webmail Plus hast du jetzt die Möglichkeit, Kalender- und Kontaktinformationen zwischen noch mehr verschiedenen Endgeräten und Anwendungen auszutauschen.

Dies wird durch die Integration von CalDAV und CardDAV ermöglicht, was eine brandneue Funktion in unserem Webmail Plus-Dienst darstellt.

Die Vielfalt an Synchronisierungsprotokollen kann recht verwirrend sein, vor allem da manche Hersteller das eine aber nicht das andere unterstützt. Daher haben wir hier einen tieferen Einblick in einige der wichtigsten Protokolle, die für die Synchronisation von E-Mails, Kalendern und Kontakten eine Rolle spielen: ActiveSync, CalDAV und CardDAV.

Diese Technologien nutzt goneo, damit deine Daten auf Wunsch stets aktuell und synchronisiert sind, egal welches Gerät du verwendest. Finde heraus, welche Protokolle dein Smartphone oder deine App unterstützt.

Webmail Plus ist eine optionale und optimale Ergänzung zu jedem goneo-E-Mail-Konto.

Was ist ActiveSync?

ActiveSync ist ein Synchronisationsprotokoll aus dem Hause Microsoft. Es eignet sich dafür, E-Mails, Kontakten, Kalendern und Aufgaben zwischen einem Server und einem mobilen Gerät abzugleichen. Es ermöglicht eine nahtlose Integration und Synchronisation deiner Daten, sodass du selbst unterwegs immer auf dem neuesten Stand bist.

Schon als wir WebMail Plus eingeführt haben, war ActiveSync an Bord, so dass du eine Reihe von Endgeräten einbinden konntest.

Das leistet ActiveSync

  1. E-Mail-Synchronisation: Deine E-Mails werden in Echtzeit synchronisiert, was bedeutet, dass neue Nachrichten sofort auf deinem mobilen Gerät angezeigt werden.
  2. Kalendersynchronisation: Deine Termine und Ereignisse werden automatisch aktualisiert, sodass du keinen Termin verpasst.
  3. Kontaktsynchronisation: Deine Kontakte werden stets aktuell gehalten, was besonders wichtig ist, wenn du mehrere Geräte verwendest.
  4. Aufgabensynchronisation: Deine Aufgabenlisten werden ebenfalls synchronisiert, sodass du deine To-Do-Liste immer im Blick hast.

ActiveSync ist weit verbreitet und wird von vielen Smartphones, Tablets und einigen Desktop-Clients unterstützt. Es gilt als zuverrlässige und sichere Methode zur Verwaltung deiner Daten.

CalDAV und CardDAV: Die neuen Features in goneo Webmail Plus

Während ActiveSync eine umfassende Lösung für die Synchronisation verschiedener Datentypen bietet, spezialisieren sich CalDAV und CardDAV auf die Synchronisation von Kalendern und Kontakten.

Mit der neuen Integration dieser Protokolle in goneo Webmail Plus kannst du jetzt deine Kalender- und Kontaktinformationen noch effizienter verwalten und synchronisieren.

Damit erweitert sich das Spektrum an Geräten und Anwendungen, die du einbinden kannst.

CalDAV: Dein Kalender-Manager

CalDAV (Calendaring Extensions to WebDAV) ist ein Internet-Standard für die Synchronisation von Kalenderdaten. Es ermöglicht dir, deine Kalender über verschiedene Geräte und Anwendungen hinweg zu synchronisieren und zu verwalten.

Das sind die Hauptfunktionen von CalDAV

  1. Kalendererstellung und -bearbeitung: Erstelle neue Kalenderereignisse oder bearbeite bestehende Einträge.
  2. Synchronisation: Deine Kalenderdaten werden aktualisiert, sodass du stets auf dem neuesten Stand bist.
  3. Benachrichtigungen und Erinnerungen: Erhalte Benachrichtigungen und Erinnerungen für bevorstehende Ereignisse.

CalDAV wird von vielen Kalenderanwendungen unterstützt, darunter Apple Calendar, Mozilla Thunderbird und Google Calendar.

CardDAV: Deine Kontaktzentrale

CardDAV (vCard Extensions to WebDAV) ist ein ähnlicher Standard wie CalDAV, jedoch spezialisiert auf die Synchronisation von Kontaktdaten. Es ermöglicht dir, deine Kontakte über verschiedene Geräte und Anwendungen hinweg zu synchronisieren und zu verwalten.

Das leistet CardDAV

  1. Kontakterstellung und -bearbeitung: Erstelle neue Kontakte oder bearbeite bestehende Einträge.
  2. Synchronisation: Deine Kontaktdaten werden aktualisiert, sodass du stets auf dem neuesten Stand bist.
  3. Kategorisierung und Gruppierung: Organisiere deine Kontakte in Kategorien oder Gruppen für eine bessere Übersicht.

CardDAV wird von vielen Kontaktanwendungen unterstützt, darunter Apple Contacts, Mozilla Thunderbird und Google Contacts.

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Managed Server: Geplantes Update des Hypervisors am 21.05.2024

Zwei Servertechniker in einem Rechenzentrum arbeiten an Servern. Fotorealistisch, 35mm DALL E 3

Wir informieren gerade unsere geschätzten Kundinnen und Kunden per E-Mail darüber, dass wir am 21. Mai 2024 zwischen 06:00 und 07:00 Uhr eine geplante Wartung unseres Hypervisors durchführen werden.

Diese Maßnahme ist erforderlich, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit unserer virtuellen Webserver-Infrastruktur weiter zu erhöhen.

Was ist ein Hypervisor?

Ein Hypervisor ist eine Plattform zur Erzeugung und Verwaltung von virtuellen Maschinen (VMs). Er ermöglicht es mehreren Betriebssystemen, simultan auf einem einzelnen physischen Hostsystem zu laufen, durch effiziente Aufteilung und Nutzung der zugrundeliegenden Hardware-Ressourcen. Diese Aktualisierung zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Hypervisors zu steigern, was direkt die Stabilität und Effizienz Ihrer virtuellen Webserver beeinflusst.

Auswirkungen auf Ihren Service

Wir schätzen, dass der Ausfall Ihrer Dienste aufgrund dieses Updates ca. 15 Minuten betragen wird. Unser Ziel ist es, die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Qualität unseres Services zu verbessern.

So unterscheidet sich ein Managed Server von einem VPS

Für Kunden unserer Managed Servers bieten wir den Vorteil, dass solche Wartungsarbeiten keinerlei manuellen Aufwand Ihrerseits erfordern.

Unser Fachpersonal übernimmt die gesamte Abwicklung und Implementierung der notwendigen Updates und Sicherheitsmaßnahmen, sobald diese erforderlich sind. Das hat den Effekt, dass Ihre Systeme stets auf dem neuesten Stand sind, ohne dass Sie sich um technische Details kümmern müssen. Sie müssen auch üner kein Linux- oder Cloud-Wissen verfügen, um einen Managed Server effizient zu nutzen.

Ein herkömmlicher VPS (Virtual Private Server) bietet Kunden eine abgetrennte virtuelle Umgebung auf einem geteilten physischen Server. Der Kunde hat hierbei eine weitreichende Kontrolle über seine virtuelle Instanz, muss sich jedoch selbst um die Wartung, Updates und Sicherheitsmaßnahmen kümmern. Dies ist a) zeitaufwendig und b) sicherheitsrelevant.

Ein Managed Server hingegen bietet eine umfassende Betreuung und Wartung durch goneo. Dies beinhaltet die Installation und Aktualisierung von Software, Sicherheitspatches, Performance-Monitoring und technischen Support.

Kunden eines Managed Servers profitieren von unserer Expertise, ohne sich selbst um die technische Verwaltung kümmern zu müssen. Dieser Service ist besonders wertvoll für Unternehmen, die nicht die Ressourcen oder das Know-how für die eigenständige Verwaltung ihrer Serverinfrastruktur haben.

Zusammenfassend bietet ein Hypervisor durch Virtualisierung eine effiziente, flexible und sichere Umgebung für die Ausführung mehrerer Betriebssysteme auf einer einzigen Hardware.

Der Übergang zu einem Managed Server-Modell kann eine sinnvolle Entscheidung für viele Unternehmen sein, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten, ohne sich um die Komplexität der Serververwaltung kümmern zu müssen, dennoch aber die zugesicherten Lesitungsreserven (CPU-Kerne, RAM…) eines eigenen Systems brauchen.

PHP 8.3 ist da

php 8.3 bei goneo

Wir freuen uns, allen unseren goneo Webhosting- und Server-Kunden mitteilen zu können, dass PHP 8.3 ab sofort verfügbar ist. Diese neueste Minor-Version der PHP-Sprache von Ende 2023 bringt eine Vielzahl spannender neuer Funktionen und Verbesserungen mit sich, die das Potenzial haben, Ihre Webeprojekte auf das nächste Level zu heben. 

Was ist neu in PHP 8.3?

PHP 8.3 stellt einen bedeutenden Schritt nach vorne für die PHP-Entwicklung dar. Hier sind einige der herausragenden neuen Funktionen und Verbesserungen, die das neue Release mit sich bringt.

  • Typisierung von Klassen-Konstanten

Diese Funktion ermöglicht es Entwicklern, Klassen-Konstanten einen spezifischen Typ zuzuweisen, was zu einer strengeren Code-Struktur und -Sicherheit führt.

  • Dynamisches Abrufen von Klassen-Konstanten

Mit dieser Funktionalität können Klassen-Konstanten nun dynamisch abgerufen werden, was für eine flexiblere Code-Gestaltung sorgt.

  • Neues #[Override] Attribut

Das #[Override] Attribut kennzeichnet, dass eine Methode eine bestimmte Methode in einer übergeordneten Klasse überschreibt. Das soll zur Code-Klarheit und -Sicherheit beitragen. Damit stellt man in PHP auch sicher, dass diese Methode in einer Elternklasse oder einem implementierten Interface vorhanden ist. Zudem macht die Angabe des Attributs deutlich, dass das Überschreiben der Methode absichtlich erfolgt. Der Nebeneffekt: Ein Refactoring wird leichter, da ein Fehler ausgegeben wird, wenn die überschriebene Methode in der entsprechenden Elternklasse entfernt wurde. 

  • Tiefe Klonierung von Readonly-Eigenschaften

Read only – Eigenschaften können mittels der __clone Methode jetzt „tief geklont“ werden. Das soll die Arbeit mit unveränderlichen Objekten vereinfachen, weil Kopien von Objekten erstellt werden können, ohne unerwünschte Änderungen an den Originaldaten vornehmen zu müssen.

  • Erweiterte Funktionen für JSON-Validierung und Zufallszahlengenerierung

Es gibt in PHP 8.3 neue Funktionen für die Validierung von JSON, für die Generierung von Zufallszahlen (inklusive Methoden zur Generierung von Byte-Arrays aus Strings und zur Erzeugung von Gleitkommazahlen). Damit sind laut Expertenmeinungen kryptografisch sichere Zufallszahlen möglich, was die Sicherheit von Anwendungen verbessern kann.

Verbesserungen, die einen Unterschied machen

Neben neuen Funktionen hat PHP 8.3 auch in folgenden Bereichen Verbesserungen erfahren:

  • Leistung

Die Geschwindigkeit und Effizienz von PHP-Anwendungen wurden weiter verbessert.

PHP 8.3 bietet eine verbesserte Performance durch Optimierungen des JIT-Compilers und der Speicherverwaltung. Dies führt zu schnelleren Webseiten und Anwendungen.

Einige Benchmarks zeigen, dass PHP 8.3 in einigen Anwendungsfällen bis zu 20% schneller sein kann als PHP 8.2.

  • Sicherheit

Die Sicherheitsmechanismen von PHP wurden verstärkt, was für beruhigendere Anwendungs-Entwicklungen sorgt.

  • Kompatibilität

Die Kompatibilität mit anderen Sprachen und Frameworks wurde weiter ausgebaut, was PHP als Teil einer heterogenen Entwicklungsumgebung noch attraktiver macht.

Weitere kleine Syntaxverbesserungen sollen zu einem saubereren und konsistenteren Code beitragen.

Wir bei goneo sind stolz darauf, dir diese neueste Version anbieten zu können. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Möglichkeiten zu entdecken, die für nun auch für deine Projekte bereitstehen.

Ausblick

PHP 8.3 bietet eine sichere Planung bis Dezember 2027. Derzeit gibt es noch keine bestätigten Details zu den neuen Funktionen und Verbesserungen in PHP 8.4 und 8.5, da die Planung und Entwicklung dieser zukünftigen Versionen von PHP noch im Gange ist. Gemäß einer Veröffentlichung in der „to do“-Liste auf php.net wird mit PHP 8.4 im November 2024 zu rechnen sein. Zu einem PHP 8.5 finden wir derzeit – Stand Mai 2024 – keine Informationen, ganz zu schweigen von einem PHP 9.

Oberstes Ziel wird ganz offensichtlich weiterhin sein, die Sprache leistungsfähiger, sicherer und benutzerfreundlicher zu machen.

Basierend auf den bisherigen Trends und Diskussionen könnte man einige mögliche Bereiche ableiten, in denen zukünftige Versionen Verbesserungen und neue Funktionen zu erwartet sind:

1. Erweiterte Typisierung:
Weitere Verbesserungen und Erweiterungen der Typisierungsmöglichkeiten, um die Code-Sicherheit und -Lesbarkeit zu erhöhen.

2. Asynchrone Programmierung:
Verbesserungen in der Unterstützung für asynchrone Programmierung und Concurrency, um die Entwicklung von skalierbaren und performanten Anwendungen zu erleichtern.

3. Verbesserte Fehlerbehandlung
Neue und verbesserte Mechanismen zur Fehlerbehandlung und -berichterstattung, um Entwicklern das Debugging und die Fehlervermeidung zu erleichtern.

4. Sicherheitsverbesserungen:
Fortlaufende Verbesserungen der Sicherheitsfunktionen, um PHP-Anwendungen gegen moderne Bedrohungen und Schwachstellen abzusichern.

5. Bibliotheken und Framework-Unterstützung:
Verbesserte Unterstützung und Integration mit populären Bibliotheken und Frameworks, um die Entwicklung von Applikationen zu vereinfachen und zu beschleunigen.

7. Interoperabilität und Kompatibilität:
Verbesserte Interoperabilität mit anderen Programmiersprachen und Technologien, um PHP in multikulturellen Entwicklungsumgebungen noch nützlicher zu machen.

Die PHP-Entwicklung ist ein kollaborativer Prozess, und die Meinungen und Bedürfnisse der Benutzer spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Sprache. Grundsätzlich könnte man als Anwender durchaus Ideen und Vorschläge in Foren, auf Mailing-Listen oder bei PHP-Konferenzen einbringen und so zur Weiterentwicklung von PHP beitragen.

Hier kommen viele Einflüsse zusammen, nicht zuletzt die der Programmierer großer Open-Source-Webanwendungen und Frameworks wie Laravel.

So verwendest du PHP 8.3 bei goneo

Im goneo-Kundencenter lässt sich der zu verwendende PHP-Release umschalten. Die Änderung wird sofort wirksam, kann aber auch auf die vorher genutzte Version zurückgestellt werden.

Screenshot goneo-Kundencenter zur Änderung der PHP-Version mit der Auswahl PHP 8.0, 8.1, 8.2, 8.3 (neu)
Pulldownmenü im goneo-Kundencenter zur Änderung der PHP-Version.

Man kann davon ausgehen, dass die aktuellen Updates der beliebten Webanwendungen wie WordPress, Joomla oder Nextcloud PHP 8.3 unterstützen.

Mehr zu PHP und den einzelnen Funktionen findest du im Manual von PHP. Wer sich neu mit PHP beschäftigen möchte, findet vielleicht im PHP-Tutorial einen guten Start.

Wenn du konkrete Fragen zur Einrichtung und Nutzung von PHP 8.3 bei goneo, zögere nicht, sich an unser Support-Team zu wenden. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Viele Fragen sind auch in der goneo-Hilfe zu PHP schon beantwortet.

Als Teil der goneo-Familie bist du eingeladen, PHP 8.3 in deinen Projekten zu testen und zu implementieren. Wir sind gespannt auf dein Feedback und Ihre Erfahrungen mit diesen neuen Funktionen und Verbesserungen. Ihr Input ist entscheidend für uns, um zu verstehen, wie wir unsere Dienstleistungen weiter verbessern können, um Ihren Bedürfnissen noch besser gerecht zu werden.

Deine Social Media Plattform hat dich blockiert. Was nun?

Blocked from Biz party

Die unterschätzte Macht der eigenen Website für Content Creators

In einer Welt, in der die Präsenz auf Social Media Plattformen oft als das A und O für Content Creators gilt, gerät ein entscheidendes Element häufig in Vergessenheit: die eigene Website.

Die Abhängigkeit von Social Media kann gravierende Folgen haben. Das gilt für kleine, eigentlich „unwichtige“ Accounts und ebenso für Prominente. Das zeigt das Beispiel von Sascha Pallenberg. Gerade noch ganz oben auf LinkedIn, fand er sich plötzlich von der Plattform verbannt.

Dieses Szenario wirft ein grelles Licht auf die Risiken, wenn man sich ausschließlich auf Social Media fokussiert. Sascha Pallenberg hat glücklicherweise weitere Kanäle und auch eigene Websites. Eine gleichgelagerte Erfahrung machte die LinkedIn- Expertin und „Social Selling Virtuosin“ (Profilbeschreibung) Britta Behrens vor einiger Zeit. Sie hatte nach Meinung der Plattform zu viel gepostet und wurde zeitweilig ruhiggestellt.

Screenshot von Linkedin am 2.5.2024: Linkedin-Promi Sascha Pallenberg wurde gesperrt, anderen ging es ähnlich.

Warum kann die Sichtbarkeit auf Social Media plötzlich verschwinden?

Die Gründe hierfür sind vielfältig und oft nicht sofort erkennbar. Sie reichen von Social Swatting, also betrügerischen Beschwerden über unerwünschten Content von irgendjemandem mit dem Ziel, der betroffenen Person zu schaden, über technische oder prozessurale Fehler auf der Plattform bis hin zu gewollten Änderungen in den Algorithmen, welche die Sichtbarkeit eines Creators drastisch reduzieren können.

Eigentlich ein altes Problem für User, andererseits aber nachvollziehbar aus der Sicht der Plattformen, deren Businessziel es beinhaltet, Reichweite zu generieren. Die Content Creator sind Teil dieses Plans, also Teil des Produkts. Auch Plattformen müssen sich ständig neu ausrichten, um in desruptiven Umfeldern zu überleben.

In jedem Fall stellen unvorhersehbare Faktoren eine ernsthafte Bedrohung für die Reichweite und damit für den Erfolg eines Content Creators dar. Ohne Sichtbarkeit kein Businesserfolg. Es drohen Verluste, auch wenn die Sperre nur vorübergehend anhält.

Welche Gegenmaßnahmen gibt es?

Die Möglichkeiten, gegen solche Entscheidungen der Plattformen vorzugehen, sind begrenzt. Eine Beschwerde einzureichen, führt selten zum Erfolg und erfordert eine mühsame Suche nach dem richtigen Kontakt. Eine rechtliche Handhabe fehlt meist völlig.

Selbst wenn eine Reaktion erfolgt, ist diese oft nicht zufriedenstellend. Das Ausweichen auf andere Social Media Plattformen mag eine Option sein, doch der Verlust an Sichtbarkeit und die Notwendigkeit, sich woanders eine neue Follower-Basis aufzubauen, sind unvermeidbar. Die Fans und Follower wissen schließlich nicht, wo sie nachsehen sollen.

Die Lösung: Eine eigene Website

Die Antwort auf diese Problematik liegt im Aufbau und der Pflege eines eigenen digitalen Raumes – der eigenen Website. Eine solche eigene Plattform dient nicht nur als „Versicherung“ gegen den Verlust der Sichtbarkeit auf Social Media, sondern bietet auch zahlreiche Vorteile, die oft unterschätzt werden.

Erschwinglichkeit und Einfachheit

Viele scheuen vor dem Gedanken zurück, eine eigene Website zu erstellen, aus Angst vor hohen Kosten und technischen Schwierigkeiten. Diese Befürchtungen sind jedoch in den meisten Fällen unbegründet.

Die Nutzung von Design-Vorlagen erlaubt es, eine ansprechende Website zu erstellen, ohne dass man in teure Entwicklung investieren muss. Zudem sind die Kosten für das Hosting einer Website sehr überschaubar. Bei goneo beginnt der Einstieg bei 2,99 Euro im Monat. Eine eigene Domain ist inklusive.

Natürlich kostet es Zeit und Geld, die Website aufzubauen. Wer dies ins Budget einplant, geht zu einem Webdesigner. Wer überhaupt nichts mit Programmieren oder der Web-Technologie zu tun haben will, nutzt einen Websitebuilder wie easyPage von goneo.

Kontrolle und Individualität

Eine eigene Website bietet die Möglichkeit, Inhalte genau so zu präsentieren, wie es der Creator für richtig hält. Im Gegensatz zu Social Media, wo Algorithmen darüber entscheiden, wer die Inhalte sieht, hat man auf der eigenen Website die volle Kontrolle. Zudem ermöglicht sie eine individuelle Gestaltung und kann so genau auf die Zielgruppe zugeschnitten werden.

Synergieeffekte zwischen Website und Social Media

Die eigene Website sollte nicht isoliert von den Social Media Aktivitäten betrachtet werden. Vielmehr ist es ratsam, beide Präsenzen miteinander zu verknüpfen. Inhalte, die auf Social Media geteilt werden, sollten auch auf der Website zu finden sein und umgekehrt. Dies schafft ein kohärentes Online-Erlebnis und erhöht die Reichweite der Inhalte.

Fazit

Die Abhängigkeit von Social Media Plattformen birgt Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. Die Geschichte von Sascha Pallenberg ist ein mahnendes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man die Kontrolle über die eigene Sichtbarkeit aus den Händen gibt.

Die Investition in eine eigene Website bietet nicht nur eine Absicherung gegen solche Risiken, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten der Content-Präsentation und der Interaktion mit dem Publikum. Für Content Creators, die ihre Online-Präsenz langfristig sichern und ausbauen möchten, ist die eigene Website daher unverzichtbar.

Ein magischer Wegweiser ins digitale Wunderland: Das goneo easyPage Playbook

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Ich bin hier, um euch eine aufregende Neuigkeit zu verkünden, die in den Startlöchern unserer kreativen Werkstatt geschlüpft ist: Wir präsentieren voller Stolz schon mal das erste Kapitel aus dem goneo easyPage Playbook! Ein Werk, das nicht weniger als die Verkörperung unserer Vision ist. Es soll jedem von euch die Tür zu einer beeindruckenden Online-Präsenz weit aufzustoßen. Und zwar mit Hilfe von easyPage.

Dieses Playbook ist wie ein Zauberstab für eure Webträume

Stellt euch einen Moment lang vor, ihr hättet einen Zauberstab in der Hand, mit dem ihr all eure kühnsten Website-Träume in die Realität umsetzen könnt. Ein paar Handgriffe, ein Fingerschnippen, und voilà, eure perfekte Webseite steht.
Genau dieses magische Gefühl möchten wir euch mit unserem Playbook in die Hand geben. Die ersten Seiten, die ich heute mit euch teile, sind der Auftakt zu einer Reise, die eure Sichtweise auf das, was im Bereich Webdesign möglich ist, verändern kann.

Der Beginn einer spannenden Entwicklung

Das goneo easyPage Playbook ist mehr als nur ein Leitfaden. Es ist ein Versprechen, dass der Weg zur Traum-Webseite nicht mit technischen Hürden gepflastert sein muss. Wir haben jede Seite mit großer Sorgfalt und dem Wunsch gestaltet, euch durch den gesamten Prozess der Website-Erstellung zu führen – von der ersten Idee bis zum Launch.

Dabei haben wir besonders darauf geachtet, dass unsere Tipps und Tricks für jeden nachvollziehbar und umsetzbar sind, unabhängig von eurem technischen Know-how.
Für easyPage haben wir ja bereits auch Videos gemacht.

Du findest sie auf unserem Youtube Channel als zwei Sammlungen in Playlists. Dort wo es thematisch passt, verweisen wir aus dem Playbook direkt per QR Code auf Youtube oder auch in unseren Know-How-Bereich.

Ein Playbook für Anfänger und Profis gleichermaßen

Egal, ob ihr gerade erst in die Welt des Webdesigns eintaucht oder eure bestehende Seite auf das nächste Level heben wollt. Das goneo easyPage Playbook hält wertvolle Einsichten und Anleitungen für euch bereit.

Wir decken alles ab: von atemberaubenden Design-Tipps, die eure Seite visuell zum Leben erwecken, bis hin zu praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die den gesamten Erstellungsprozess entmystifizieren.

Eine Einladung zum Mitmachen

Ich kann es kaum erwarten, dass neue Seiten, neue Kapitel hinzukommen und ihr dieses Playbook am Ende komplett in den Händen haltet. Dann erlebt ihr selbst, wie es eure Projekte vorantreibt. Wir stehen am Anfang einer spannenden Reise. Ich freue mich darauf, euch in den kommenden Tagen und Wochen noch mehr Einblicke und Inspirationen zu geben.

„Ein magischer Wegweiser ins digitale Wunderland: Das goneo easyPage Playbook“ weiterlesen

Bilder online bearbeiten

woman in brown scoop neck long sleeved blouse painting

Sarah Vejlby, goneo BlogKennst du das auch? Du möchtest schnell ein paar Bilder für deine Website oder deinen Blog aufhübschen, aber Photoshop ist dir einfach zu teuer und kompliziert?

Dann habe ich hier ein paar geniale Alternativen für dich, die nicht nur kostenlos sind, sondern auch direkt im Browser laufen. Also, keine Installation, keine Kosten, nur pure Bildbearbeitung!

The Gimp: Der Open-Source-Gigant

Fangen wir mal mit einem Klassiker an, auch wenn er nicht online zur Verfügung steht: The Gimp. Das ist wohl das bekannteste Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm und bietet unfassbar viele Möglichkeiten. Allerdings braucht man hier etwas Einarbeitungszeit und muss es auf dem PC oder Notebook installieren. The Gimp gibt es für viele Betriebssysteme, also für Windows oder auc Mac OS. Wenn du also bereit bist, ein bisschen Zeit zu investieren, ist The Gimp eine super Wahl.

The Gimp

Nun aber zu den Online-Möglichkeiten:

Pixlr: Dein Alleskönner im Browser

Eine meiner Lieblingsalternativen ist Pixlr. Dieses Tool läuft komplett im Browser, du musst also nichts installieren. Pixlr bietet eine beeindruckende Palette an Werkzeugen: Fülleffekte, Malwerkzeuge, Stempel, Verwischer, Aufheller und natürlich Text. Das Beste daran? Pixlr beherrscht sogar Ebenen! Du kannst deine Bilder in gängigen Formaten wie JPEG, PNG, BMP oder TIFF speichern. Wenn du die Ebenen behalten möchtest, kannst du das Bild im eigenen Pixlr-Format (PXD) abspeichern.

Für alle, die es noch einfacher haben wollen, gibt es Pixlr Express. Hier sind viele Bildmanipulationen voreingestellt, wie Hintergründe, Overlays und andere optische Spielereien. Perfekt, um Bilder aus der Webcam oder vom Handy schnell etwas aufzupeppen und direkt zu veröffentlichen.

Pixlr

Canva: Der Kreativitäts-Booster

Ein weiteres Tool, das ich dir wärmstens empfehlen kann, ist Canva. Canva ist super einfach zu bedienen und bietet eine riesige Auswahl an Vorlagen, Grafiken und Schriften. Egal, ob du ein Social-Media-Post, ein Poster oder eine Infografik erstellen möchtest, Canva hat alles, was du brauchst. Es ist perfekt für alle, die nicht viel Zeit haben, aber trotzdem professionelle Ergebnisse erzielen wollen. Und das Beste? Es gibt eine kostenlose Version, die schon sehr viele Features bietet.

Canva

Adobe Express: Der kleine Bruder von Photoshop

Falls du doch ein bisschen Adobe-Feeling haben möchtest, ohne gleich ein Abo abzuschließen, dann schau dir mal Adobe Express an. Dieses Tool ist wie eine abgespeckte Version von Photoshop, aber komplett online und kostenlos. Es ist ideal für schnelle Bildbearbeitungen und bietet viele einfache Werkzeuge und Effekte, die dir helfen, deine Bilder im Handumdrehen zu verbessern.

Adobe Express

Fazit: Deine Bildbearbeitung leicht gemacht

Egal, ob du ein Anfänger oder ein erfahrener Bildbearbeiter bist, es gibt viele großartige Alternativen zu Photoshop, die dir Zeit und Geld sparen. The Gimp, Pixlr, Canva und Adobe Express bieten dir alles, was du brauchst, um deine Bilder professionell zu bearbeiten. Also, worauf wartest du noch? Probier sie aus und bring deine Bilder auf das nächste Level! 🚀

Jetpack-Statistik für WordPress kostet nun Geld

dalle3 five persons try to calculate website traffic from several machines spitting out numbers

Eigentlich kam das etwa überraschend: Wie wir erfahren mussten, stehen die detaillierten Analysefunktionen der Jetpack-Statistik nun nicht mehr jedem kostenfrei zur Verfügung. Es sei denn, es handelt sich um persönliche Websites ohne kommerzielle Interessen. 

Dies hat bei vielen Nutzerinnen und Nutzern für Verwunderung und auch ein wenig Verärgerung gesorgt, wie unter anderem Berichte auf Plattformen wie MSN hervorheben. 

Keine detaillierten Einblicke mehr

Auch für uns als WordPress-User, die wir uns an die detaillierten Einblicke und die Übersichtlichkeit des Dashboards gewöhnt hatten, mag diese Änderung zunächst als Hindernis erscheinen. 

Die Jetpack-Statistik bot uns eine einfache Möglichkeit, den Traffic auf unserer Website zu analysieren, Besucherzahlen zu überblicken und zu verstehen, welche Inhalte besonders gut ankommen. 

So geht es sicher vielen Websitebetreibern, die WordPress nutzen und Informationen über die Entwicklung der Userschaft brauchen. 

Kosten der Jetpack-Statistik

Nun möchte Automattic (die Firma, die Jetpack herausgibt), in der niedrigsten Preisstufe 0,000795 Euro pro User. Das klingt nach sehr wenig, aber man muss mindestens 10.000 Seitenaufrufe im Monat abnehmen. Das ist schon eine ganze Menge und es werden dann pro Monat 7,95 Euro fällig – mehr als ein kleines Webhosting-Paket kostet. 

Ausschnitt/Screenshot Jetpack Dashboard:: Statistiken kosten je nach Trafficvolumen Geld.
Screenshot der Jetpack-Useroberfläche mit dem Aufruf zum Upgrade: Wer als Betreiber einer kommerziellen Site ausführliche Statistiken sehen möchte, wird nun zur Kasse gebeten.

Je mehr User kommen, desto billiger wird es pro Aufruf: Bei zwei Millionen Views kommt der Seitenbetreiber auf 0,000003745 Euro pro View oder 74,90 Euro. 

Nur Websites, die ganz eindeutig keine kommerziellen Interessen verfolgen, können die Daten weiter kostenlos erhalten. 

Für eine nicht-kommerzielle Lizenz müssen die Betreiber der Site folgenden Bedingungen zustimmen:

  • keine Werbeanzeigen auf meiner Seite
  • kein Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen auf der Seite
  • es wird kein Geschäft auf der Seite beworben
  • es wird nicht zu Spenden oder Sponsoring auf der Seite aufgerufen 

Schon ein Affiliate-Link macht die Website demnach kommerziell.

So unverzichtbar ist die Jetpack-Statistik nicht – es gibt gute und bessere Alternativen

Im Laufe der Jahre hat sich Jetpack zu einem fast unverzichtbaren Plugin entwickelt. Es sind ja nicht nur die Statistiken. Die Einbindung an die mobilen Apps ist über Jetpack einfach möglich. Jetpack bringt KI-Tools zur Texterstellung mit, Sicherheitsfunktionen, Backups und so weiter. 

Die historischen Traffic-Daten scheinen noch zugänglich zu sein, aber werden sofort nach Aufruf des Menüpunkts ausgeblendet. Einen Export der Daten scheint es nicht zu geben. So könnte man nun die Frage stellen, wem denn eigentlich die Informationen über die Besuche auf der Website gehören.

Sicherlich wird sich Jetpack mit den Terms and Conditions gut abgesichert haben, so dass dieser Move rechtlich in Ordnung geht – freundlich allerdings ist er nicht. Das kann.

Möglicherweise zieht Automattic nun wo viele User im Netz sind, die finanziellen Zügel and arbeitet an der Monetarisierung. Erst kürzlich hat WordPress ein eigenes Content Deliver Netzwerk aufgezogen und vermarktet das nun aktiv.

Das muss auch nicht schlecht sein. Digitale Services kosten eben Geld. Doch liegen die monetären Einstiegsschwellen zum Betrieb einer eigenen Website nun wieder etwas höher. Es ist schwer vorstellbar, dass man eine Website oder auch einen eigenen Blog betreibt, ohne wissen zu wollen, wie die Inhalte übrhaupt genutzt werden.

Lizenzpolitik: Mehrwert gegen Geld

Wie bei jeder Veränderung eröffnen sich auch neue Möglichkeiten. Die gute Nachricht ist, dass wir in der WordPress-Welt niemals auf eine einzige Lösung angewiesen sind. Es gibt zahlreiche Alternativen, die uns dabei helfen können, unsere Websites auch weiterhin erfolgreich zu betreiben und zu analysieren.

Ganz prinzipiell kann man als goneo-Kunde auch die im goneo-Kundencenter integrierte Abrufstatistik nutzen. Sie gibt durchaus erschöpfend Information über das Userverhalten auf der Website. Puristen können zudem auch eine eigene Analyse der Serverlogfiles als Informationsquelle heranziehen. Das ist an sich nicht schwer, aber eben deutlich aufwendiger als der Klickt auf den Statistik-Button dort, wo man auch den Content erstellt. Und man benötigt Wissen und ein Tool wie Excel oder Calc.

Eine andere Alternative ist Matomo, eine datenschutzfreundliche und kostenfreie Option für diejenigen unter uns, die nicht in einen kostenpflichtigen Tarif der Jetpack-Statistik investieren möchten oder können.

Open Source Webanalyse mit Matomo

Matomo bietet eine Fülle von Funktionen, die mit denen der Jetpack-Statistik vergleichbar sind, und das bei vollständiger Kontrolle über die eigenen Daten. 

Da Matomo als Open-Source-Plattform auf dem eigenen Server installiert wird, bleiben alle Daten in eurer Hand, ohne dass sie an Dritte weitergegeben werden. Das ist nicht nur aus Datenschutzsicht eine attraktive Alternative, sondern gibt euch auch die Freiheit, eure Analysen nach Belieben zu gestalten und anzupassen.

Die Installation und Einrichtung von Matomo ist unkompliziert, und dank eines WordPress-Plugins könnt ihr eure Statistiken direkt im Dashboard eurer Website einsehen. So bleibt ihr immer auf dem Laufenden über die Performance eurer Seite, die beliebtesten Inhalte und das Verhalten eurer Besucher. 

Ganz ähnlich, jedoch mit weiteren Möglichkeiten, funktioniert etracker, das allerdings auch kostenpflichtig ist. Zudem bliebe immer noch Google Analytics 4, das aber auch die argwöhnischen Augen der Datenschützer auf sich gezogen hat.

Nun könnte man sich fragen, ob der Wechsel von der Jetpack-Statistik zu Matomo der richtige Schritt ist. 

Entscheidende Fragen

Diese Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter eure individuellen Bedürfnisse, euer Budget und eure Einstellung zum Datenschutz. Es ist wichtig zu verstehen, dass jede Option ihre Vor- und Nachteile hat. 

Während die Jetpack-Statistik durch ihre direkte Integration in WordPress und die einfache Handhabung besticht, bietet Matomo eine größere Flexibilität und Datenschutzvorteile.

Die jüngsten Änderungen bei der Verfügbarkeit der Jetpack-Statistik mögen für einige von uns eine Herausforderung darstellen, doch sie erinnern uns auch daran, dass es wichtig ist, flexibel zu bleiben und offen für Neues zu sein. 

In der sich ständig verändernden Landschaft des Internets ist Anpassungsfähigkeit ein Schlüssel zum Erfolg. 

Indem wir uns mit Alternativen wie Matomo beschäftigen, können wir nicht nur potenzielle Kosten sparen, sondern auch einen Beitrag zum Schutz der Privatsphäre im Internet leisten. Letztendlich ist es diese Fähigkeit, sich anzupassen und aus Veränderungen zu lernen, die unsere Websites und unsere Online-Präsenz stärkt.

Matomo lässt sich mit clickStart aus dem goneo-Kundencenter heraus einfach aufsetzen.

Das Matomo Plugin und auch Plugins anderer Autoren, die auf Matomo aufsetzen. lassen sich mit dem eingebauten Plugin-Installationstool finden und integrieren. 

Screenshot aus dem Plugin-Menü von WordPress und der Suche nach "matomo". Es werden mehrere Treffer geliefert, unter anderem das Matomo-eigene Plugin.
Screenshot aus dem Plugin-Menü von WordPress und der Suche nach „matomo“

Wir hoffen, dieser Beitrag hat euch geholfen, die Veränderungen rund um die Jetpack-Statistik besser zu verstehen und zu bewerten, welche Schritte ihr als Nächstes unternehmen möchtet. Es gibt immer eine Lösung, und oft führt uns eine unerwartete Veränderung zu neuen Erkenntnissen und Möglichkeiten.

Egal, wie ihr euch entscheidet, seid versichert, dass die WordPress-Gemeinschaft und die Vielfalt der verfügbaren Tools und Ressourcen euch dabei unterstützen werden, eure Ziele zu erreichen und eure Websites erfolgreich zu betreiben.