Season 2, Episode 9: Lehren aus Corona ­čśĚ

Mittlerweile haben wir mehrere Monate Erfarhung mit der COVID-19-Pandemie, die zu Lockdowns, Schlie├čungen, Social Distancing gef├╝hrt hat. Viele Unternehmen sind in ihrer Existenz bedroht. Kurzarbeit trifft viele der Angestellten und Arbeiter. Die Steuereinnahmen des Staats brechen weg, Ausgaben steigen, um vielen Branchen das ├ťberleben zu sichern und um die Wirtschaft anzukurbeln.

goneo Webhosting- und Webmacher Podcast, Episode 9/02 vom 12.5.2020.

Mittlerweile bem├╝hen sich viele L├Ąnder und Regionen zu einer Art Normalit├Ąt zur├╝ckzukehren. Allerdings wissen wir, dass das Virus, das uns das alles eingebrockt hat und f├╝r viele Todesopfer gesorgt hat, nicht verschwunden ist. Viele Experten rechnen mit einer zweiten oder sogar mit einigen weiteren Wellen mit wieder steigenden Infektionszahlen. Nur wenn viele die Krankheit schon einmal durchlaufen haben und immun sind oder wenn ein Impfstoff gefunden wird, kann man mit einem Abklingen solcher Wellen rechnen.

W├Ąhrend der Coronakrise im Fr├╝hjahr 2020 mussten viele Gewerbetreibende, Alleinselbst├Ąndige, Unternehmen und nichtkommerzielle Organisationen sehen,wie sie wenigstens einen Teil ihres Betriebs aufrecht erhalten konnten.

Gut, wenn man ├╝ber funktionierende digitale Kommunikationsstrukturen verf├╝gt. Die ├Âffentliche Hand, allen voran Schulen, hat sich eher schwer getan. Home Schooling und Distant Learning waren gefragte Konzepte. In Betrieben sah die Situation individuell sehr unterschiedlich aus. Siehe dazu auch die Ergebnisse unserer Befragung unter goneo-Kunden, inwieweit sich ihre Arbeitssituation durch die Corona-Krise ge├Ąndert hat.

Auch goneo hat auf die Krise reagiert: Wir haben einen regelrechten Run auf bestimmte Services gesehen. Dazu geh├Ârt ein Telefonkonferenzdienst namens Freetelco, der im gleichen Haus wie goneo realisiert wird. Die goneo-Produkte E-Mail Start und E-Mail Plus waren gefragt wie nie. Man professionalisierte die digitale Kommunikation.

Klar geworden ist vor allem: Man braucht digitale Services und Tools, um in einer Krise wie wir sie mit Corona erleben, weiter agieren zu k├Ânnen. Im Grunde lassen diese sich drei Kategorien zuordnen:

  • individuelle Kommunikation
  • Website
  • Download-/Kollaborationsplattform

Zur Kommunikationsausstattung geh├Ârt die E-Mail-Adresse, aber bitte unter eigenem Domainnamen. Die eigene Domain schafft Vertrauen auf der Seite des Empf├Ąngers. Man kann – egal ob Gewerbetreibender oder Privatmann/frau diesen Domainnamen und damit die Kontrolle ├╝ber die E-Mailadressen lebenslang behalten. Eine .de-Domain (.de ist die offizielle L├Ąnderdomain f├╝r Deutschland) l├Ąsst sich bei goneo f├╝r 19 Cent im Monat registrieren. E-Mail-Adressen mit Speicherplatz, Spamschutz und Webmailzugriff gibt es bei goneo ab 49 Cent im Monat, eigene .de Domain dauerhaft inklusive.

Ziel ist es, Kontakt zu behalten oder neue Kontakte aufzubauen zu: Interessenten, Kunden, Kollegen, Teammitgliedern, Gesch├Ąftspartnern. Wenn man digital kommuniziert anstatt sich direkt gegen├╝ber zu sitzen und sich vielleicht in die Augen zu sehen, kommt es sehr darauf an, zu wissen, wer schreibt. Und das l├Ąsst sich mit einer eigenen Domain auf den ersten Blick erkennen.

Der Website kommt im Krisenmodus eine besonders wichtige Bedeutung zu. In letzter Zeit sind viele Unternehmer dazu ├╝bergegangen, sich der Influencer-Idee anzupassen und haben begonnen, Aktuelles nur noch ├╝ber Social Media zu kommunizieren. Wir von goneo sagen schon immer: Social Media ist dein Freund, aber deine Website ist deine Familie. Gerade in Zeiten wie Corona ├Ąndert sich das Nutzungsverhalten in Social Media. Der dort stattfindende Diskurs ist von der Aktualit├Ąt getrieben. Die Algorithmen ver├Ąndern die Sichtbarkeit der Akteure. Das wird zum Nachteil, wenn du dir ├╝ber Monate und Jahre Sichtbarkeit durch Content aufgebaut hast und nun mit „hei├čeren Themen“ konkurrieren musst. Deine Inhalte auf deiner Website hast du vollst├Ąndig selbst unter Kontrolle. Nutze diese M├Âglichkeit, verl├Ąssliche Informationen zu ├╝bermitteln, wenn Menschen nach deinen Angeboten und Dienstleistungen suchen.

Der gro├če Star der Coronakrise ist Nextcloud. Mit dieser Open-Source-Webapplikation generieren Anwender einen eigenen Onlinespeicher, was sich sehr positiv auf die Qualit├Ąt der Online-Zusammenarbeit auswirkt. Jeder hat Zugriff auf „seine“ Dateien und kann anderen gruppenweise oder individuell Ressourcen zur Verf├╝gung stellen, gegebenenfalls mit Passwort oder Ablaufdatum gesch├╝tzt.

Mindmap: Lehren aus der Corona-Krise f├╝r Weiterentwicklung in der Organisation. Distant Working, Kommunikation, Information als treibende Anforderungen in schwierigen Zeiten.

Nextcloud liegt mittlerweile in Version 18 vor und hat von den Machern den Namen „Nextcloud Hub“ bekommen. Dies deutet darauf hin, dass das Kernsystem als Ausgangsbasis f├╝r viele Erweiterungen dienen soll. Eine Strategie, die auch zum Beispiel WordPress erfolgreich verfolgt hat. Nextcloud kann einfach erg├Ąnzt werden um Decks. mit dem ein kanban-artiges Aufgabenmanagement m├Âglich wird. Wir sprachen in der Podcast-Episode vom 20.April 2020 dar├╝ber.