Diese drei Dinge brauchst du für eine gute eigene Website

3. Eine Domain

Im Internet werden einzelne Rechner mit der IP-Adresse angesprochen. IP steht für „Internet protocol“ und die Adressen haben alphanumerisches Format, bestehen aus mehreren Blöcken, die mit Punkten und seit IP-Version 6 auch mit Doppelpunkten getrennt sind. Die IP-Adressen wurden und werden von dafür zuständigen Netzverwaltungsorganisationen systematisch vergeben. Sie müssen eindeutig sein.

Diese Nummernblöcke kann sich keiner merken. Daher hat man das Domain Name System eingeführt. So kann man einen eingängigen Namen wie www.goneo.de mit einer IP-Adresse verbinden. Bevor eine Website angezeigt werden kann, muss der Domainname ist die richtige IP-Adresse übersetzt werden. Das passiert im Hintergrund.

Ähnliches gilt für E-Mailadressen. Nach dem @-Zeichen steht der Domainname. Damit findet das Domain Name System den richtigen Server, auf dem die Mailbox, an die die Mail gerichtet ist, liegt.

So funktioniert eine Domainregistrierung: Du überlegst dir einen einprägsamen, aussagekräftigen und nicht allzu langen Namen. Verwende idealerweise nur die Buchstaben a bis z sowie die Ziffern 0 bis 9. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle. Verwende als einfach kleine Buchstaben. Ein Gedankenstrich (Minuszeichen „-„) ist auch möglich, jedoch nicht am Anfang des Domainnamens.

Du kannst es hier gleich ausprobieren:

Umlaute und andere Sonderzeichen sind grundsätzlich möglich. Das hängt aber auch von der Domainendung, der Top Level Domain ab. Es gelten unterschiedliche Regeln, denn unterschiedliche Top Level Domains werden von unterschiedlichen Verwaltungsstellen, Registries genannt, verwaltet. Sie legen die Registrierpreise und Bedingungen fest.

Außerdem machen Sonderzeichen in Domainnamen immer noch Probleme im E-Mail-Verkehr. Grund ist, dass die Zeichen mit einem Algorithmus umgeschrieben werden. Dieser ist nicht überall unterstützt.

Jeder Domainname muss weltweit einmalig sein, damit er zum richtigen Server zugeordnet werden kann. Daher gibt es ein weltweit verteiltes Domain Name System, das aus einem Netz von vielen Nameservern besteht.

Schematische Darstellung des Ablaufs einer Domainregistrierung: Die Information, dass es einen bestimmten Domainnamen gibt und dieser mit einem bestimmten Server verknüpft ist, muss weltweit in kurzer Zeit (innerhalb von Millisekunden) ständig verfügbar sein. Der Grund ist, dass der Domainname bei einer Anfrage „aufgelöst“ wird und in eine IP-Adresse übersetzt werden muss. Die übernehmen die sogenannten Nameserver, die sich gegenseitig updaten.

Mit einer Domainregistrierung (siehe Glossar) erwirbt man sozusagen das Recht, diesen Namen zu verwenden. Nicht das Hosting-Unternehmen ist Inhaber des Namens, sondern derjenige, der die Domain registriert. Das kann eine natürliche oder juristische Person sein. Dementsprechend ist derjenige oder diejenige auch verantwortlich. Jeder Domainname benötigt aber die Angabe einer Person, die über die Domain entscheiden kann und darf.

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