Grundsätzliches Design der Website

Wenn du weißt, welche Inhalte die Website enthalten soll, ist es an der Zeit, sich mit dem Design auseinanderzusetzen. In der Regel ergibt sich das Layout aus den Themen und Materialien, die du bereits gesammelt hast. Viele Webdesigner beginnen mit der Farbwahl und der Seiteneinteilung. Danach ordnen sie die Elemente gedanklich an. Diese Herangehensweise ist sinnvoll, da sie eine klare Struktur schafft.

Inhalte in den Vordergrund stellen

Konzentriere dich in diesem Planungsschritt stark auf die Inhalte. Das Erscheinungsbild ist zwar wichtig, sollte aber nicht im Vordergrund stehen. Es besteht die Gefahr, sich zu sehr auf Details wie Menüs oder dynamische Aktionen zu versteifen. Diese Elemente sind zwar nützlich, sollten jedoch nicht die Hauptrolle spielen.

Priorisierung von Klarheit und Nützlichkeit

Effekte und visuelle Reize tragen zur ästhetischen Gestaltung bei. Doch Klarheit und Nützlichkeit sind entscheidend für die Attraktivität einer Website. Achte darauf, dass die Informationen für den Besucher leicht zugänglich und sinnvoll angeordnet sind. Diese Anordnung sollte der Thematik entsprechen und das Informationsbedürfnis des Nutzers erfüllen.

Responsives Design als Muss

Denk daran, dass deine Website auf verschiedenen Geräten gut aussehen muss. Immer mehr Menschen nutzen Smartphones und Tablets, um online zu gehen. Visuell komplexe Seiten sind auf kleinen Bildschirmen schwerer darzustellen. Daher ist es sinnvoll, auf ein schlichtes, aber ansprechendes Design zu setzen. Verwende ein responsives Design, das sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. Moderne Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress bieten dir viele responsive Themes, die dir hierbei helfen.

Die Macht der Skizze 

Skizziere deine Website ruhig auf Papier. Eine Skizze hilft dir, deine Ideen zu visualisieren. Zur Klärung: Eine Webseite ist eine einzelne Seite, während eine Website den gesamten Internetauftritt umfasst. Nutze die Skizze, um deine Gedanken zu ordnen und die Struktur zu verfeinern.

Mindmapping für die Struktur

Hol die Gliederung aus Phase 1 wieder hervor und entwickle dein Mindmap weiter. Ziel ist es, die hierarchische Sortierung der Inhalte zu finalisieren. Überschriften und Unterüberschriften sollten prägnant sein und aus ein bis zwei Worten bestehen. Diese geordnete Inhaltsliste bildet die Grundlage für die Seitennavigation.

Effiziente Seitennavigation

Die Gliederung kann manchmal zu flach sein. Das bedeutet, dass zu viele Hauptpunkte nebeneinander stehen. Versuche, vier bis fünf Hauptpunkte zu finden. Ordne die restlichen Punkte sinnvoll unter. Aus dieser Gliederung leitest du die Hauptnavigation ab. Diese sollte auf allen Unterseiten an der gleichen Stelle sein. Dynamische Menüs, die sich ausklappen, können zusätzlichen Unterpunkten Platz bieten.

Konventionen und Nutzererwartungen

Du hast gestalterische Freiheit bei der Webseitengestaltung. Dennoch gibt es Konventionen, die sich bewährt haben. Diese betreffen besonders die Navigation, Ergonomie und Usability. Nutzer sind an bestimmte Strukturen gewöhnt. So erwartet man etwa den „Home“-Button links oder oben und den „Kontakt“-Button rechts. Diese Erwartungen solltest du berücksichtigen, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

Neue Entwicklungen im Webdesign

In den letzten Jahren sind einige neue Trends im Webdesign aufgekommen. Ein Beispiel sind Micro-Interactions. Das sind kleine Animationen oder visuelle Effekte, die dir als Nutzer Feedback geben. Sie verbessern die Benutzererfahrung und können die Interaktion mit der Website angenehmer gestalten.

Barrierefreiheit im Fokus

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung ist die Barrierefreiheit. Deine Website sollte für alle Nutzer zugänglich sein, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder der verwendeten Technologie. Verwende klare Schriftarten, hohe Kontraste und alternative Textbeschreibungen für Bilder. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass deine Website von allen Nutzern problemlos navigiert werden kann.

SEO-freundliches Layout

Zu guter Letzt sollte das Layout deiner Website auch suchmaschinenfreundlich sein. Ein klares, strukturiertes Layout hilft Suchmaschinen, den Inhalt deiner Seite besser zu verstehen. Verwende sauberen, semantischen HTML-Code und stell sicher, dass deine Seiten schnell laden. Dies verbessert nicht nur das Suchmaschinenranking, sondern auch die Benutzererfahrung.

Ein durchdachtes Layout und eine klare Struktur sind entscheidend für den Erfolg deiner Website. Achte darauf, dass deine Seite sowohl auf großen Bildschirmen als auch auf mobilen Geräten gut aussieht. Konzentriere dich auf die Inhalte und berücksichtige die Bedürfnisse deiner Nutzer. Mit responsivem Design, barrierefreier Gestaltung und SEO-Optimierung schaffst du eine Website, die sowohl ansprechend als auch funktional ist.