Die grundlegende Konfiguration von WordPress befindet sich in der Datei wp-config.php auf Ihrem Webspace. Diese finden Sie in dem Verzeichnis, in dem Sie WordPress installiert haben. Den genauen Pfad können Sie jederzeit in Ihrem goneo-Kundencenter unter Webserver einsehen.
Folgende Einstellungen finden sich standardmäßig in der WordPress-Konfiguration in der Datei wp-config.php:
define( 'DB_NAME', '12345m67890_1' ); define( 'DB_USER', '12345m67890_1' ); define( 'DB_PASSWORD', 'SuPeRgEhEiMe5PaSsWoRt' ); define( 'DB_HOST', 'localhost' ); define( 'DB_CHARSET', 'utf8mb4' ); define( 'DB_COLLATE', '' );
In diesem Abschnitt legen Sie die Zugangsdaten für die Datenbank fest. Falls Sie beim Aufrufen Ihrer Webseite die Fehlermeldung Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung erhalten, müssen Sie diese Daten entsprechend korrigieren. Die Datenbankzugangsdaten können Sie in Ihrem goneo-Kundencenter unter Webserver in der Datenbanken Übersicht einsehen und dort auch jederzeit ändern.
| Einstellung | Bedeutung | Standardwert |
|---|---|---|
| DB_NAME | Name der Datenbank | Datenbankname unter Datenbanken Übersicht |
| DB_USER | Datenbank Benutzername 1) | Datenbankname unter Datenbanken Übersicht |
| DB_PASSWORD | Datenbank Passwort | Das von Ihnen für die Datenbank festgelegte Passwort. Kann jederzeit unter Datenbanken Übersicht verändert werden. |
| DB_HOST | Datenbank Host. Muss nur verändert werden, wenn die Datenbank auf einem anderen Server liegt, als die Webseite selbst. Bei goneo lautet der Wert immer localhost. | localhost |
| DB_CHARSET | Verwendeter Zeichensatz der Datenbank. Dieser Wert muss in der Regel nicht angepasst werden. | utf8mb4 |
| DB_COLLATE | Verwendete Zeichensatzsortierung. Dieser Wert muss in der Regel nicht angepasst werden. |
define( 'AUTH_KEY', 'put your unique phrase here' ); define( 'SECURE_AUTH_KEY', 'put your unique phrase here' ); define( 'LOGGED_IN_KEY', 'put your unique phrase here' ); define( 'NONCE_KEY', 'put your unique phrase here' ); define( 'AUTH_SALT', 'put your unique phrase here' ); define( 'SECURE_AUTH_SALT', 'put your unique phrase here' ); define( 'LOGGED_IN_SALT', 'put your unique phrase here' ); define( 'NONCE_SALT', 'put your unique phrase here' );
Die Einstellungen in diesem Abschnitt legen die privaten Schlüssel für die Verschlüsselung einiger WordPress Funktionen fest, beispielsweise den Benutzer Login. Diese werden bei der Installation von WordPress automatisch generiert und müssen in der Regel nicht verändert werden. Eine Veränderung dieser Werte führt dazu, dass bestehende Logins ungültig werden. Benutzer, die bereits eingeloggt sind, müssen sich nach dem Verändern dieser Werte erneut einloggen.
$table_prefix = 'wp_';
Hierüber wird der Prefix der zu WordPress gehörenden Tabellen in der Datenbank festgelegt. Dieser Wert wird bei der Installation festgelegt und muss nicht nachträglich angepasst werden. Standardmäßig lautet dieser wp_ und muss nur dann verändert werden, wenn mehr als eine (WordPress-)Anwendung in derselben Datenbank installiert ist. Um Datenbankkonflikte zwischen verschiedenen Webanwendungen zu vermeiden, empfehlen wir, für jede Anwendung eine eigene Datenbank zu nutzen. Dies erhöht auch gleichzeitig die Übersichtlichkeit und verbessert insbesondere bei größeren Webprojekten die Performance der Webseite.
define( 'WP_DEBUG', false );
WordPress verfügt über einen Debugmodus, der es ermöglicht, Fehlermeldungen auf der Webseite auszugeben. Dadurch ist es möglich, fehlerhafte Plugins und Themes zu identifizieren. Dies ist besonders dann nützlich, wenn beispielsweise durch ein Update von WordPress oder einem der installierten Plugins oder Themes Probleme auftreten und die Webseite nicht mehr korrekt dargestellt wird oder lediglich die Meldung Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Webseite angezeigt wird.
Um den Debugmodus zu aktivieren, ersetzen Sie in dieser Zeile den Wert false durch true und speichern die Konfigurationsdatei ab. Der Debugmodus ist nun direkt aktiv. Um den Debugmodus wieder zu deaktivieren, ersetzen Sie den Wert true wieder durch false und speichern die Konfigurationsdatei erneut ab. Der Debugmodus ist dann wieder deaktiviert.
Achtung! Durch den Debugmodus können unter Umständen sensible Daten nach Außen sichtbar sein. Wir empfehlen daher, den Debugmodus nur solange zu aktivieren, wie dies zur Fehleranalsye notwendig ist.
/* Add any custom values between this line and the "stop editing" line. */ /* That's all, stop editing! Happy publishing. */
Je nach installierten Plugins und Themes können noch weitere Einstellungen in der Datei wp-config.php enthalten sein. Genauere Informationen dazu finden Sie auf den Hilfeseiten der jeweiligen Entwickler der Plugins und Themes.
Alle weiteren Zeilen nach /* That's all, stop editing! Happy publishing. */ sind nicht mehr Teil der Konfiguration und müssen bzw. sollten auch nicht verändert werden.
Um die Konfiguration zu bearbeiten, müssen Sie diese entweder per FTP herunterladen und nach Änderung wieder hochladen, oder die Datei per SSH direkt auf dem Server bearbeiten. Für die nachfolgenden Beispiele gehen wir davon aus, dass Sie WordPress im Verzeichnis /htdocs installiert haben.
Um die Datei per FTP herunterzuladen, müssen Sie mit einem FTP-Client eine Verbindung zu Ihrem Webspace herstellen. Die Zugangsdaten dazu sowie entsprechende Anleitungen für die gängigsten FTP-Clients finden Sie in der entsprechenden Sektion zu FTP. Falls Sie keinen FTP-Client zur Verfügung stehen haben oder installieren können/möchten, können Sie auch direkt im Browser per WebFTP die Datei herunterladen oder gar direkt auf dem Server bearbeiten. WebFTP können Sie in Ihrem goneo-Kundencenter unter Webserver → FTP-Zugriff bzw. FTP- & SSH-Zugriff aufrufen. Klicken Sie dort auf den Button WebFTP-Tool öffnen. Die Verbindung zu Server ist dann direkt aufgebaut. Sie sehen nun die Daten auf dem Server.
Öffnen Sie nun das Verzeichnis, in dem Sie WordPress installiert haben (in diesem Beispiel /htdocs). Je nach FTP-Client können Sie die Datei wp-config.php nun entweder herunterladen, oder direkt in Ihrem FTP-Client bearbeiten. Die meisten gängigen FTP-Clients wie beispielsweise FileZilla oder WinSCP können auch eine heruntergeladene Datei automatisch wieder hochladen, sobald eine Änderung an der Datei festgestellt wurde. Falls Ihr FTP-Client dies nicht unterstützt, müssen Sie die Datei herunterladen, die heruntergeladene Datei mit einem beliebigen Texteditor öffnen und nach Ändern der Datei diese wieder hochladen.
In WebFTP können Sie die Datei direkt im Browser bearbeiten. Öffnen Sie dazu das Menü per Rechtsklick auf die Datei (alternativ können Sie auch auf das Dreieck neben dem Dateinamen klicken) und wählen Bearbeiten aus. Sobald Sie die Änderungen, die Sie vornehmen möchten, durchgeführt haben, klicken Sie unten rechts auf Speichern. Die geänderte Datei wird nun auf dem Server abgespeichert. Die Änderungen sind damit direkt aktiv.
Um die Datei per SSH direkt auf dem Server zu bearbeiten, müssen Sie zunächst mit einem SSH-Client wie beispielsweise PuTTY eine SSH-Verbindung zu unserem Server aufbauen. Wie das geht, erklären wir in der entsprechenden Hilfe-Sektion zu SSH. Sollten Sie bisher keinerlei Erfahrung im Umgang mit SSH oder dem Terminal allgemein haben, empfehlen wir im Zweifelsfall die Verbindung per FTP oder WebFTP herzustellen und die Änderungen darüber durchzuführen.
Wenn Sie die Verbindung zum Server hergestellt haben, wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Sie WordPress installiert haben (in diesem Beispiel /htdocs).
cd htdocs
Öffnen Sie die Datei mit einem beliebigen Texteditor wie beispielsweise nano oder vim. Für dieses Beispiel nutzen wir den Editor nano.
nano wp-config.php
Die Datei ist nun mit nano geöffnet. Nehmen Sie nun die gewünschten Änderungen vor. Anschließend beenden Sie nano über die Tastenkombination Strg+X.
Bestätigen Sie die Änderungen mit Y. Sie werden nun nach dem geünschten Dateinamen gefragt. Der Dateiname wp-config.php sollte hier bereits vorgegeben sein. Bestätigen Sie mit der Enter Taste. Die Datei ist nun gespeichert und die Änderungen direkt aktiv.